In drei Sätzen: Die explodierenden Preise für heimische Lebensmittel treiben Österreichs Familienbetriebe systematisch in den Ruin. Unter dem Deckmantel des Mercosur-Abkommens öffnet die EU-Kommission nun die Schleusen für billige Agrar-Importe aus Südamerika. Das Ergebnis ist ein beispielloses Systemversagen: Brüsseler Eliten opfern die heimische Versorgungssicherheit für globale Handelsinteressen.
Der Auslöser: Die EU-Kommission erzwingt die vorläufige Anwendung des Mercosur-Pakts gegen den breiten Widerstand der Bevölkerung. Damit stehen die Türen für Fleisch und Pestizid-Ware weit offen.
Wer sagt was: Norbert Totschnig (Landwirtschaftsminister, ÖVP) betont: ‚Unser Einsatz hat dazu geführt, dass im Sinne der Fairness Schutzklauseln beschlossen wurden‘. Die Realität zeigt ein anderes Sittenbild: Während die Teuerung das Volk würgt, droht eine Flut an Billigprodukten.
Das Sittenbild: Dieses Abkommen ist das Vehikel für eine gefährliche Doppelmoral der politischen Entscheidungsträger. Man predigt Klimaschutz, importiert aber gleichzeitig Rindfleisch aus gerodeten Urwaldgebieten nach Europa.
Zwischen den Zeilen:
- Die angekündigten Grenzkontrollen dienen lediglich als Beruhigungspille für die erzürnten Bauern.
- Verbotene Pflanzenschutzmittel könnten über die importierte Ware dennoch den heimischen Binnenmarkt erreichen.
- Der Status der bäuerlichen Familienbetriebe verschlechtert sich durch den unfairen Wettbewerb massiv.
Follow the money: Die Budgetbelastung der Bürger steigt durch indirekte Subventionen für globale Logistikketten weiter an. Jährlich fließen Milliarden Euro in Handelsabkommen, die den österreichischen Agrarsektor schwächen.
Die andere Sicht: Totschnig sieht in der Anwendung einen Arbeitsauftrag für eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft. Diese subjektive Wahrnehmung ignoriert die Faktenlage: Die heimische Produktion wird durch billige Importe systematisch untergraben.
Warum das wichtig ist: Der Schutz der Souveränität muss an erster Stelle stehen. Nur eine Rückbesinnung auf Österreich First stoppt die Teuerungsspirale und rettet unsere Bauern.
Quelle: ots.at
