Bundesheer in der Kritik: Umstrittene Beschaffung von Kampfstiefeln

Klaudia Tanner - Sepa Media - Martin Juen
Redaktion

Fragwürdige Lieferketten bei Bundesheer-Stiefeln aufgedeckt. Der Fall zeigt dringenden Handlungsbedarf bei öffentlicher Beschaffung mit Steuergeld.

Zweifelhafte Beschaffung

Das österreichische Bundesheer plant, bis 2025 über 35.000 Stiefel von RUKAPOL zu kaufen. Eine oekoreich-Recherche enthüllt die intransparente, 15.000 Kilometer lange Lieferkette dieser Stiefel.

Umwelt- und Tierschutzbedenken

Die Stiefelteile reisen von Südamerika über Deutschland nach Rumänien. Bedenken bestehen wegen des Einsatzes giftiger Chromsalze und Tiermisshandlung in Südamerika.

Kritik an Intransparenz

Sebastian Bohrn Mena, Sprecher von oekoreich, kritisiert die mangelnde Transparenz. „Millionen Euro Steuergeld für Kampfstiefel, deren Herkunft unklar bleibt.“

Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Experten zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Gütesiegel. Der „Aktionsplan für nachhaltige öffentliche Beschaffung“ zeigt in der Praxis große Lücken.

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