Burgenland: „SPÖ-Klub-Spatzenpost“ im Visier der FPÖ

Die SPÖ Burgenland sieht sich erneut mit Vorwürfen der FPÖ konfrontiert. In der Kritik stehen dabei nicht nur die Asylpolitik von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und SPÖ-Klubobmann Roland Fürst, sondern auch deren Wahlkampffinanzierung.

Daniel Jägerbauer - FPÖ FA Niederösterreich
Redaktion

Die heute von der SPÖ Burgenland vorgestellte Gazette der burgenländischen Sozialdemokraten wird zum Politikum. FPÖ-Landessekretär übt heftige Kritik am roten Fraktionsblatt (FoB berichtete) und reagiert in einer schriftlichen Aussendung.

SPÖ-Funktionäre als Sprachrohre

Ein weiterer Kritikpunkt der FPÖ Burgenland ist die Handhabung der Wahlkampfausgaben. Die regelmäßige Veröffentlichung der „SPÖ-Klub-Spatzenpost“, so Jägerbauer, soll dabei helfen, die Wahlkampfkostenobergrenze zu umgehen. Jägerbauer bemängelt, dass die Produktionskosten nicht vollständig offengelegt werden: „Außer den bekannten 40.000 Euro für das Porto bleibt der Rest im Dunkeln.“

Fassade statt Fakten

Die Kampagne „erzähl.mal“ und die damit verbundenen Versprechen werden laut Jägerbauer als „PR-Streich“ entlarvt. Die angeblich unabhängigen Stimmen aus dem Burgenland entpuppen sich oft als SPÖ-Funktionäre, was die Glaubwürdigkeit der Kampagne weiter untergräbt, so der Freiheitliche Jägerbauer.

Kritik an der SPÖ Asylpolitik

Die Asylpolitik der SPÖ Burgenland wird besonders scharf kritisiert. Landessekretär Daniel Jägerbauer von der FPÖ äußert sich dazu folgendermaßen: „Doskozil selbst hat den Grundstein für die Asyl-Tsunamis 2015 und 2022 gelegt.“ Die Forderung einer Obergrenze von 10.000 Asylanträgen, während die Zahl bereits bei 11.200 liegt, wird als heuchlerisch und zynisch betrachtet.

Ausblick und Fazit

Die FPÖ Burgenland sieht in der SPÖ eine Partei, die zwar strategisch vorgeht, um Kritik zu umgehen.

Quelle

FPÖ Burgenland

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