Der türkise Abstieg

Redaktion
Nico Marchetti - Sepa Media - Michael Indra - FoB Style

AUF EINEN BLICK

ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti verliert die Nerven und attackiert FPÖ-Chef Herbert Kickl mit persönlichen Untergriffen. Anstatt eigener Regierungsarbeit präsentiert die Kanzlerpartei wüste Beschimpfungen und offenbart dabei eklatante Lücken in puncto Stil. Der Steuerzahler finanziert hier keine Sachpolitik. Er finanziert den panischen Wahlkampf einer abgestürzten Volkspartei.

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DER INHALT

Aktueller Anlass: Nico Marchetti keilt via Aussendung gegen den ehemaligen Innenminister Herbert Kickl. Die ÖVP versucht von eigenen Versäumnissen abzulenken.

Wer sagt was:

  • Nico Marchetti: „Das FPÖ-Märchen vom fleißigen Herbert Kickl wird auch bei der x-ten Wiederholung nicht wahr. […] Was war Kickls Leistung im Kampf gegen illegale Migration?“
  • Nico Marchetti: „Doch die Österreicher lassen sich nicht hinters Licht führen. Sie wissen, dass der ‚Will-nicht-Kanzler‘ Kickl nur von seinem eigenen Versagen ablenken will.“

Hintergrund:

  • Die Umfragewerte der ÖVP befinden sich im freien Fall.
  • Die Nervosität in der Parteizentrale steigt spürbar an.
  • Sachliche Auseinandersetzung weicht persönlichen Attacken unter der Gürtellinie.

Im Detail: Marchetti wirft Kickl Versagen bei Abschiebungen vor. Er nennt Kickl „skrupellos“ und spricht von „wirkungslosen PR-Gags“. Dabei saß die ÖVP jahrelang selbst im Innenministerium. Die Vorwürfe wirken wie eine Projektion der eigenen Hilflosigkeit. Es fehlt an Format. Es fehlt an Klasse. Eine Kanzlerpartei sollte Würde zeigen. Hier zeigt sie nur Angst.

Was zu tun ist: Die Regierungspartei muss zur Sacharbeit zurückkehren. Der Wähler bezahlt Politiker für Lösungen. Nicht für Beschimpfungen.

Warum das wichtig ist: Das politische Niveau erreicht einen historischen Tiefpunkt. Wo Argumente fehlen, regiert die Diffamierung. Nationalratsabgeordneter Marchetti ramponiert das Vertrauen in die Demokratie. Die Aussendung markiert den Verfall der Volkspartei zu einem regionalen Amateurverein.

Quelle:
ots.at

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