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Politik

EU-Gipfel gegen Preisexplosion

Sesselkreis ringt um günstigere Strompreise und diplomatische Iran-Deeskalation.

Christian Stocker - Sepa Media - Michael Indra
Christian Stocker - Sepa Media - Michael Indra
Redaktion
Redaktion
19. März 2026
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4 Min Read

In drei Sätzen: Die EU-Staats- und Regierungschefs, darunter Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), treffen sich am 19. und 20. März 2026 in Brüssel. Sie diskutieren die militärische Eskalation im Nahen Osten, insbesondere den Krieg gegen den Iran durch USA und Israel, sowie deren Auswirkungen auf Energiepreise und Versorgungssicherheit in Europa. Der Gipfel zielt auf Maßnahmen zur Preissenkung und auf diplomatische Schritte zur Deeskalation ab, während Ungarn weiterhin einen 90-Milliarden-Kredit für die Ukraine blockiert.

Der Auslöser: Der aktuelle Anlass ist der seit Ende Februar 2026 andauernde Konflikt mit US-israelischen Angriffen auf Iran, der zu Schließung der Straße von Hormus, Angriffen auf Energieinfrastruktur (u. a. in Katar) und massiven Preisspitzen bei Gas und Öl führte. Europäische Gaspreise stiegen um über 50 Prozent, Strom aus Gaskraftwerken verdoppelte sich teils. Der Europäische Rat reagiert nun auf diese akute Bedrohung für Haushalte und Industrie.

Wer sagt was:

  • EU-Ratspräsident António Costa schrieb in seiner Einladung: „Die militärische Eskalation im Nahen Osten verursacht weltweite Instabilität, und ihre negativen Folgen sind bereits in Europa spürbar. Wir werden daher die Lage im Iran und in der Region sowie unsere Antwort auf die geopolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen diskutieren, einschließlich der Energiepreise und der Energiesicherheit.“
  • Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte in einem Brief an die Staats- und Regierungschefs, die EU wolle „mehr CO₂-Emissionszertifikate“ freigeben und mehr staatliche Beihilfen ermöglichen, lehnte jedoch einen Gaspreisdeckel ab.
  • Kanzler Stocker forderte gemeinsam mit neun Kollegen eine Abschwächung des EU-Emissionshandelssystems (ETS) sowie mehr kostenlose Zertifikate für die Industrie.

Das Sittenbild: Europa steckt in der Zwickmühle zwischen hohen Energiepreisen durch den Konflikt und dem Green-Deal-Zwang. Kurzfristig profitieren Spekulanten und fossile Importeure, langfristig leidet die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Viele Staaten wollen den ETS lockern, doch das widerspricht Klimazielen und könnte neue Abhängigkeiten schaffen.

Das große Ganze: Der Konflikt hat bereits Milliarden gekostet: Von der Leyen sprach von rund 3 bis 6 Milliarden Euro Mehrkosten für Energieimporte in den ersten Wochen. Think Tanks wie Bruegel und Ember warnen vor anhaltender Volatilität, da selbst bei Wiederöffnung der Straße von Hormus die Produktion in Katar Monate brauchen könnte. Die EU setzt auf Diplomatie statt militärischer Intervention, lehnt Trumps Forderung nach Hormus-Schutz ab.

Zwischen den Zeilen:

  • Die Straße von Hormus bleibt de facto blockiert, da Versicherungen und Angriffe Schifffahrt lähmen.
  • QatarEnergy erklärte Force Majeure nach Drohnenangriffen, was ein Fünftel der Welt-LNG-Produktion lahmlegt.
  • Italien und Belgien sind besonders betroffen, da sie stark auf katarisches LNG angewiesen sind.
  • Die EU-Kommission will temporäre Staatshilfen und Steuersenkungen, vermeidet aber strukturelle Markteingriffe.

Follow the money: Gaspreise (TTF) kletterten von 31 auf 45 Euro/MWh in der ersten Konfliktwoche, Öl um 27 Prozent. Ember schätzt 2,5 Milliarden Euro Mehrkosten allein für fossile Importe in den ersten zehn Tagen. Von der Leyen nannte 3 Milliarden Euro Bürgerbelastung durch höhere Importe, andere Quellen sprechen von bis zu 6 Milliarden.

Die andere Sicht: Während die EU Deeskalation und Diplomatie fordert, lehnt sie militärische Absicherung der Schifffahrtswege ab. US-Präsident Trump drängt auf europäische Beteiligung am Hormus-Schutz, was Brüssel ablehnt. Einige Mitgliedstaaten sehen im Konflikt eher Chance für beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien statt Rückkehr zu russischem Gas.

Warum das wichtig ist: Europa zahlt wieder einmal die Zeche für fremde Kriege, während es Klimaziele predigt und Industrie stranguliert. Am Ende bleibt der Bürger mit der Rechnung sitzen, und die nächste Krise wartet schon.

Quellen:

  • consilium.europa.eu
  • consilium.europa.eu
  • reuters.com
  • eunews.it
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