In drei Sätzen: Der Übergangspräsident Syriens sorgt bei seinen aktuellen Besuchen in Berlin und London für noch mehr Kritik – der islamistische Ex-Terrorist Abou Mohamed Al-Sharaa soll bei seinen Auftritten eine Patek Philippe am Handgelenk getragen haben, der World Time Chronograph kostet neu 82.000 Euro. Zur Erinnerung: Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) sorgte erst vor wenigen Monaten dafür, dass Österreichs Steuerzahler die syrische Übergangs-Regierung mit 19,3 Millionen Euro unterstützen müssen.

Der Auslöser: Die Socialmedia-Plattformen sind bereits voll mit den aktuellen Bildern des Übergangspräsidenten Syriens in Großbritannien und Deutschland. Am linken Handgelenk des früheren per Steckbrief gesuchten Ex-Terroristen ist eine auffallend große Uhr zu sehen: Es ist eine Patek Philippe, Modell World Time Chronograph, Ref. 5930G, weißgold, blaues Ziffernblatt. Der US-Außenpolitik-Experte Dr. Sam Youssef schreibt dazu: „Der syrische Ex-Terrorist Abou Mohamed Al Golani, auch bekannt als Al-Sharaa, […] präsentiert sich während seines Staatsbesuchs in Berlin und London mit einer Patek Philippe 5236P Uhr.“
Wer sagt was:
- Zara Riffler (Investigative Journalistin, Political Berlin): „Haben wir die Patek-Philippe-Uhr des syrischen Oberislamisten Ahmed Al-Shaara eigentlich auch schon bezahlt? Mit EU Geldern? Oder so. Er soll ja in Syrien als bescheidener Mann propagiert werden… ups.“
- Grok meint dazu: „Ja, das ist eine echte Patek Philippe World Time Chronograph Ref. 5930G (weißgold, blaues Zifferblatt). Aktueller Wert: 75.000 bis 82.000 € (je nach Markt), nicht 185.000 €. Ein absolutes Luxusmodell – das passt zu seinem „glow up“ von Rebell zu Präsident. Quellen wie Watches of Espionage bestätigen das Modell bei mehreren Auftritten.“
Das Sittenbild: Der Übergangs-Präsident des von jahrelangen Kampfhandlungen belasteten Landes wird für seine 82.000-Euro-Uhr kritisiert – und Österreichs umstrittene Außenministerin hat auf der Brüsseler Syrien-Konferenz im März des Vorjahres 19,3 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Syrien zugesagt.
Die Hintergründe:
- Ahmed Hussein al-Sharaa – besser bekannt unter seinem früheren Kriegsnamen Abu Mohammad al-Jolani – kämpfte ab 2003 im Irak gegen die US-Invasion als Mitglied von al-Qaida im Irak (AQI) unter Abu Musab al-Zarqawi. Er saß in US-Gefängnissen im Irak (Camp Bucca), wo viele spätere Dschihadisten rekrutiert wurden. 2012 schickte ihn Abu Bakr al-Baghdadi (damals Chef von al-Qaida im Irak, später ISIS) nach Syrien, um die Jabhat al-Nusra (al-Nusra-Front) aufzubauen – den syrischen Ableger von al-Qaida.
- Al-Nusra wurde zu einer der stärksten Rebellengruppen im syrischen Bürgerkrieg und war für viele schwere Kämpfe gegen das Assad-Regime und andere Fraktionen verantwortlich. 2017 brach al-Sharaa offiziell mit al-Qaida, benannte die Gruppe in Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) um und versuchte, ein pragmatischeres, weniger global-jihadistisches Image aufzubauen. Nun wurde er in Berlin und London von Kanzler Friedrich Merz und Keith Starmer empfangen.
Warum das wichtig ist: Österreichs Bundesregierung verschenkt Millionenbeträge im Ausland, während sie an neuen Steuern plant und das Budgetdefizit steigt – der Übergangs-Präsident Syriens protzt dann mit einer 82.000 Euro teuren Patek Philippe. Die Dreierkoalition hat kein Rezept gegen die belastende Teuerung (erneut bei 3,1 Prozent) und gegen die anrollende Energie-Krise, verteilt aber gewaltige Summen an Steuergeld an Syrien oder an die Ukraine (3,2 Milliarden Euro).
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