Finanzpolizei jagt scharze Schafe bei EM-Public Viewings

Magnus Brunner - Sepa Media - Michael Indra - KI FOB GIF
Redaktion

Die Finanzpolizei verschärft Kontrollen bei der Fußball-Europameisterschaft 2024. Ziel: Schwarzarbeit bekämpfen und faire Wettbewerbsbedingungen sichern.

Finanzpolizei im Einsatz

In den kommenden Wochen wird die Finanzpolizei österreichweit Public Viewings zur Fußball-Europameisterschaft kontrollieren. Hauptziel ist es, gesetzestreue Unternehmen zu schützen, Schwarzarbeit zu bekämpfen und Abgabenbetrug aufzudecken. Besonders im Visier stehen die Gastronomie, die Security-Branche sowie Wettanbieter und Fanartikelverkäufer.

"Kontrollen zum Schutz"

Die Kontrollen sollen sicherstellen, dass die meisten korrekt handelnden Unternehmen keinen Nachteil erleiden. „Die Fußball-Europameisterschaft bringt viele Menschen zusammen, die leidenschaftlich ihrem Lieblingsteam die Daumen drücken. Leider nutzen manche solche Großveranstaltungen aus, um illegale Geschäfte zu betreiben“, betont Finanzminister Magnus Brunner. Ziel sei es, faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sicherzustellen.

Scharfe Maßnahmen angekündigt

Wilfried Lehner, Leiter der Finanzpolizei, erläutert: „Wir werden besonders darauf achten, dass die Beschäftigungsverhältnisse korrekt sind. Das betrifft vor allem Kontrollen nach dem ASVG, dem Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz und dem Ausländerbeschäftigungsgesetz.“ Auch die Registrierkassenpflicht wird überprüft.

Fanartikel im Visier

Zusätzlich richtet sich die Aufmerksamkeit der Finanzpolizei auf mobile Wettanbieter und Verkäufer von Fanartikeln wie Fußballtrikots und Fanschals. Hier soll ebenfalls die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sichergestellt werden.

Quelle

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