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Politik

Gender-Lotto im Kreißsaal

Österreich erzwingt sechs Geschlechter für Babys gegen jede Vernunft.

Johannes Rauch - Sepa Media - Martien Juen - FoB Style
Johannes Rauch - Sepa Media - Martien Juen - FoB Style
Alexander Surowiec
10. Januar 2026
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2 Min Read

Der bewährte Eltern-Kind-Pass wird digitalisiert und dabei ideologisch indoktriniert: Ab 2026 müssen Hebammen und Ärzte bei Neugeborenen aus sechs Geschlechtskategorien wählen. Was als Modernisierung verkauft wird, entpuppt sich als bürokratischer Albtraum ohne medizinischen Mehrwert. Während 82 Prozent der Bevölkerung diesen Schritt für absurd halten, erzwingt die Verwaltung eine Realitätsverweigerung im Kreißsaal.

Aktueller Anlass: Mit der Umstellung auf den elektronischen Eltern-Kind-Pass tritt ein Erlass aus dem Jahr 2020 in volle Kraft, der sechs Geschlechtsoptionen für Säuglinge vorschreibt.

Wer sagt was:

  • Armin Breinl (Frauenarzt): „Medizinisch nicht nachvollziehbar.“
  • OGM-Umfrage: 82 Prozent der Österreicher empfinden die Neuregelung als „absurd“.

Hintergrund: Der Pass gilt seit Jahrzehnten als wichtigstes Instrument der Vorsorgemedizin. Die Digitalisierung sollte Prozesse vereinfachen, wird nun aber zum Träger gesellschaftspolitischer Experimente. Kritiker bemängeln, dass ein medizinisches Dokument für ideologische Debatten zweckentfremdet wird.

Im Detail:

  • Neben „männlich“ und „weiblich“ sollen künftig Optionen wie „divers“, „inter“, „offen“ oder „keine Angabe“ im Datensatz stehen.
  • Der Grazer Mediziner Breinl warnt vor der praktischen Unmöglichkeit dieser Vorgabe: Unmittelbar nach der Geburt lässt sich seriös nur das biologische Geschlecht feststellen.
  • Selbst seltene genetische Hormonstörungen erlauben zu diesem Zeitpunkt keine Diagnose wie „inter“.
  • Statt medizinischer Präzision liefert der neue Pass eine Bürokratie-Lawine mit bis zu 150 zusätzlichen Fragen und Dokumentationspflichten.

Was zu tun ist: Die Erfassung von Neugeborenen muss auf biologischen Fakten basieren, nicht auf soziologischen Wunschvorstellungen. Die Kategorien sind auf das medizinisch Notwendige zu reduzieren.

Warum das wichtig ist: Dieser Fall illustriert perfekt die Diskrepanz zwischen verordneter Weltanschauung und gelebter Realität. Wenn 82 Prozent der Bürger eine staatliche Maßnahme ablehnen, diese aber dennoch exekutiert wird, verliert die Politik das Vertrauen der Wähler. Es wird Steuergeld für technische Hürden verbrannt, während der praktische Nutzen für die Patienten bei null liegt.

Quellen:
Blickwechsel
unsertirol24.com
Parlament

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