Hoffnung in Berlin

Redaktion
Sujetbild Hoffnung - Ursula Page - Adobe Stock - FoB Style

Eine linksextreme „Vulkangruppe“ legt mit einem simplen Brandanschlag weite Teile Berlins lahm und führt die Verletzlichkeit der deutschen Hauptstadt vor. Während Zehntausende Bürger und Unternehmer tagelang im Dunkeln saßen, offenbart der Staat eklatante Lücken beim Schutz kritischer Infrastruktur.

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Aktueller Anlass: Das tagelange Frieren hat ein Ende, denn die Stromversorgung im Berliner Südwesten soll ab Mittwochvormittag wiederhergestellt sein.

Wer sagt was:

  • Senatsverwaltung: „Der Betreiber beginnt nun schrittweise mit der Wiederversorgung.“

Hintergrund: Der längste Stromausfall der Berliner Nachkriegsgeschichte geht auf das Konto von Linksextremisten. Die sogenannten „Vulkangruppen“ haben sich in einem Schreiben zu dem Anschlag auf eine Kabelbrücke bekannt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt nun wegen verfassungsfeindlicher Sabotage und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.

Im Detail: Die Auswirkungen waren massiv: 100.000 Menschen waren betroffen, zeitweise standen 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Energie da. Um das Netz jetzt wieder stabil hochzufahren, bittet die Verwaltung die Bürger fast schon flehentlich, ihre privaten Notstromaggregate bis spätestens 10.30 Uhr abzuschalten. Es ist bereits der zweite schwere Vorfall dieser Art binnen weniger Monate, nachdem erst im September ein Brandanschlag einen 60-stündigen Blackout verursacht hatte.

Was zu tun ist: Die Politik muss den Schutz kritischer Knotenpunkte endlich physisch garantieren, statt nur nachträglich Großschadenslagen auszurufen.

Warum das wichtig ist: Dieser Vorfall demonstriert eine erschreckende Machtasymmetrie. Wenn eine kleine Gruppe von Saboteuren mit primitiven Mitteln das Leben in der Hauptstadt zum Erliegen bringen kann, ist das staatliche Sicherheitsversprechen faktisch bankrott.

Quellen:
n-tv.de

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