„Lord Kollross“: Das große Schweigen von Hergovich

Sven Hergovich - Sepa Media - Martin Juen
Redaktion

Nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel steht der rote Landesrat Sven Hergovich im Zentrum der Kritik. Nationalrat und Bürgermeister Andreas Kollross (SPÖ), bekannt für seine fragwürdigen Äußerungen, bleibt weiterhin ohne klare Stellungnahme seitens Hergovich.

"Lord Kollross kommt!"

Kollross, in bedeutenden Positionen innerhalb der SPÖ Niederösterreich, steht wegen seiner inakzeptablen Vergewaltigungswitze in der Kritik. Diese Äußerungen werden als Verharmlosung schwerwiegender Themen wie sexualisierte Gewalt und Missbrauch gesehen. Mittlerweile wird Kollross von Politaktivisten im Netz für seine Äußerung parodiert:

Sexismus-Skandal unbeantwortet

Die politische Szene erwartet von Hergovich eine klare Haltung. Die Äußerungen von Kollross haben eindeutig gezeigt, dass eine einfache Entschuldigung nicht ausreicht. Silke Dammerer, Frauensprecherin, und Matthias Zauner, VPNÖ-Landesgeschäftsführer (beide ÖVP), drücken es unmissverständlich aus: „Es ist unverständlich und unverantwortlich, dass Hergovich bei dieser Causa rund um die widerwärtigen Vergewaltigungswitze seines Abgeordneten und Bürgermeisters nach wie vor schweigt.“

Politische Verantwortung

In ihrer gemeinsamen Stellungnahme betonen Dammerer und Zauner die Bedeutung von Respekt, Integrität und Gleichstellung in der Politik. Sie fordern Hergovich auf, entschlossen zu handeln und künftige Vorfälle dieser Art zu verhindern. „Wir erwarten eine umgehende und klare Reaktion“, fordern sie. Gemeint ist der Rücktritt von Kollross. Dies hat bereits die Familienministerin Susanne Raab in den Raum gestellt.

Fazit und Ausblick

Das Schweigen von Hergovich wirft Fragen auf über die Werte und Normen, die in der politischen Landschaft Österreichs vertreten werden. Es bleibt abzuwarten, ob und wie Hergovich auf diesen Skandal reagiert und welche Konsequenzen daraus gezogen werden.

Quellen

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