Mehr als 20 Tote bei Selbstmordanschlag in Somalia

Redaktion
Sujetbild Somalia - Ismail Salad Hajji dirir - unsplash.com
Bei einem Selbstmordanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Knapp 30 weitere Personen wurden bei dem Angriff in der Nähe des Hafens durch die Detonation einer Bombe schwer verletzt.

Die Zahl der Opfer ist in der Nacht gestiegen, nachdem aus den Trümmern des zerstörten Gebäudes weitere Leichen geborgen wurden. Unter den Toten wurde mittlerweile auch der Attentäter selbst gefunden. Das Attentat fand vor dem jemenitischen Restaurant „Lul“ in der Nähe des Seehafens statt. Scheinbar soll ein mit Sprengstoff gefülltes Auto in das Lokal gerast sein.

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Ehemaliger somalischer Präsident ist bestürzt

Hintergründe zur Terrorgruppe Al-Shabaab

Die sunnitische Terrorgruppe Al-Shabaab beanspruchte den Bombenanschlag für sich. Nur wenige Stunden zuvor hatten mutmaßliche Kämpfer der Gruppierung ein Gefängnis in der Hafenstadt Bosaso angegriffen und mindestens acht Sicherheitskräfte getötet. Etliche Häftlinge seien daraufhin entkommen, darunter mutmaßliche Terroristen, hieß es laut Polizeiangaben. Al-Shabaab beanspruchte auch diesen Angriff für sich.

Die Terrorgruppe Al-Shabaab kontrolliert weite Teile im Süden des Landes  und verübt immer wieder Anschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte.

 

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