In einer hitzigen Debatte beweist Benjamin Netanjahu Stehvermögen. Während die Opposition den politischen Grabenkampf sucht, fokussiert sich der Premier auf das Wesentliche: Die existentielle Sicherheit Israels und die historische Integration der Ultraorthodoxen in die Armee.
Aktueller Anlass: Die Opposition versuchte, den Premier in einer Debatte vorzuführen. Das Ergebnis: Ein Bumerang. Netanjahu nutzte die Bühne für eine kraftvolle Verteidigung der nationalen Interessen.
Wer sagt was:
- Benjamin Netanjahu: „Wir könnten an einem entscheidenden Moment stehen, in dem das iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nimmt.“
Hintergrund: Der Vorwurf der Opposition lautet: Die Regierung schade dem Zusammenhalt. Netanjahu kontert faktisch: Wer jetzt die Einheit gefährdet, indem er sich (wie die Opposition in der Vergangenheit) auf die Unterstützung der Muslimbruderschaft verlässt, schwächt die Position Israels gegenüber den wahren Feinden in Teheran.
Im Detail:
- Der Premier präsentiert beim heiklen Thema Wehrpflicht endlich eine Lösung statt Parolen. Der Gesetzentwurf sieht vor, in den kommenden drei Jahren rund 23.000 Ultraorthodoxe einzuziehen.
- Auch beim Thema Untersuchungskommission zum 7. Oktober behält er einen kühlen Kopf: Statt einer Justiz-Kommission, die Gefahr läuft, politisch instrumentalisiert zu werden, fordert er ein paritätisch besetztes Gremium.
- Das Ziel: Eine Aufarbeitung auf Augenhöhe zwischen Regierung und Opposition, statt einseitiger Schuldzuweisungen.
Was zu tun ist: Den eingeschlagenen Kurs der Härte gegen den Iran beibehalten und die Integration der Haredim in die IDF konsequent umsetzen.
Warum das wichtig ist: In Zeiten existentieller Bedrohung braucht es keine wankelmütigen Kompromisse, sondern klare Kante. Netanjahu demonstriert, dass er auch unter Beschuss handlungsfähig bleibt. Seine Allianz mit den USA steht, und seine Warnung an Teheran ist unmissverständlich.


