Wähler watschen Wöginger ab

Umfrage: Vier von fünf ÖVP-Wählern lehnen politische Interventionen ab.

Redaktion
August Wöginger - FoB Style

August Wöginger inszeniert sich gerne als Anwalt der kleinen Leute, doch die Realität ist ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler. Seine eigene Wählerschaft verurteilt seine Interventionen zutiefst und fordert Objektivität statt Freunderlwirtschaft.

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Der Auslöser: Eine aktuelle Market-Umfrage demontiert das Selbstverständnis der Volkspartei, während zeitgleich der Termin für die Neuauflage des Korruptionsprozesses gegen den ÖVP-Klubobmann für Februar 2026 fixiert wurde.

Wer sagt was: Institutsleiter David Pfarrhofer analysiert den Stimmungswandel trocken. Er stellt fest: „Wer Parteimitglied war, hat sich konkrete Unterstützung erwartet. […] Aber das zieht nicht mehr, heute werden Parteien viel kritischer gesehen.“

Das Sittenbild: Österreich entledigt sich langsam seines giftigsten Erbes aus der Nachkriegszeit. Der Proporz, einst Garant für Stabilität, gilt heute als Chiffre für Korruption und Intransparenz. Während die Bürger weiterziehen und saubere Politik fordern, bleibt die Parteispitze mental in den 1980er Jahren stecken.

Zwischen den Zeilen: Die Justiz lässt sich nicht mehr mit politischen Almosen abspeisen. Das OLG Linz kassierte die geplante Diversion eiskalt ein, weil die Optik verheerend war.

Follow the money: 44.000 Euro. Die Summe wurde bereits überwiesen, um eine weiße Weste zu erhalten. Das Oberlandesgericht (OLG) Linz kippte aber die Diversion auf Beschwerde der WKStA.

Was bleibt über: Die Causa Wöginger hat das Image dre ÖVP massiv ramponiert. Ab dem 11. Februar 2026 muss Wöginger sich erneut wegen Amtsmissbrauchs verantworten.

Warum das wichtig ist: Wenn 84 Prozent der eigenen ÖVP-Wähler das System der Intervention ablehnen, hat die Partei ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Das krampfhafte Festhalten an Wöginger ist kein Treuebeweis, sondern eine Verhöhnung der eigenen Wähler.

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