In drei Sätzen: FPÖ-Obmann Herbert Kickl sprach am 21. März 2026 auf der CPAC Hungary in Budapest vor internationalem Publikum. Er warnte vor globalistischen Plänen zur Zerstörung nationaler Identitäten durch Masseneinwanderung und Multikulturalismus. Kickl rief zu einer Allianz patriotischer Kräfte auf, um ein Europa souveräner Nationen zu schaffen.
Der Auslöser: Die Rede erfolgte auf der CPAC Hungary 2026, einem Treffen konservativer und rechter Politiker aus Europa und den USA. Kickl nutzte die Bühne, um Unterstützung für Viktor Orbán vor den Wahlen am 12. April zu signalisieren. Er stellte die Veranstaltung als Zeichen wachsenden Widerstands gegen Brüsseler Zentralismus dar.
Wer sagt was:
- FPÖ-Parteiobmann Herbert Kickl teilt seinen Standpunkt: „Der patriotische Wind des Wandels entwickelt sich zu einem gewaltigen Umbruch, und dieser kommt nicht aus den Parteizentralen, sondern aus den Herzen und Köpfen der Menschen in Europa.“
- So sagte auch: „Wie ein demokratischer Sturm, ein demokratischer Orkan, wird er die Bürokraten aus ihren Ämtern fegen. Das Europa der Patrioten wird siegen!“
- Kickl nannte Ungarn und Orbán ein Vorbild für Grenzschutz und Familienpolitik. Er kritisierte Eliten in Brüssel, die Bürgerängste ignorieren und Masseneinwanderung fördern würden.
- Auf X hat sich der NEOS-Nationalratsabgeordnete Dominik Oberhofer mit diesem Posting deklassiert: „In der fetten Mercedes S-Klasse mit Chauffeur zur Wahlkampfveranstaltung von Orbán – und die österreichischen Steuerzahler dürfen dafür blechen.“ Vielleicht sollten die NEOS-Abgeordneten diesen FoB-Artikel lesen: Wie Außenministerin Beate Meinl-Reisinger Steuergelder verfliegt.
Das Sittenbild: Patriotische Parteien gewinnen in mehreren Ländern an Zustimmung, weil viele Bürger Entfremdung durch offene Grenzen und kulturelle Veränderungen spüren. Stabile Gesellschaften brauchen nach Kickl Homogenität und klare Identität, Multikulturalismus gilt als zersetzend. Kritiker sehen darin Rückschritt und Ausgrenzung.
Das große Ganze: Die CPAC Hungary dient seit Jahren als Vernetzungsplattform für rechte und konservative Politiker. Redner wie Alice Weidel (AfD), Santiago Abascal (Vox) und Javier Milei unterstützten Orbán explizit. Der Termin vor den ungarischen Wahlen unterstreicht den Versuch, Budapest als Bollwerk gegen „globalistische“ Kräfte zu halten.
Zwischen den Zeilen:
- Kickl definierte eine Nation als Gemeinschaft mit gemeinsamer Geschichte, Kultur und Werten, nicht nur als Wirtschaftsraum.
- Er forderte Asyl nur als zeitlich begrenzten Schutz in sicheren Nachbarländern, nicht als Einwanderungsweg.
- Masseneinwanderung wird als politisch geplanter Angriff auf Identität und Sozialsysteme dargestellt.
- Der „Wind des Wandels“ soll zu einem „Sturm“ werden, der Eliten entmachtet.
Follow the money: Die CPAC Hungary wird vom staatlich geförderten Center for Fundamental Rights organisiert.
Warum das wichtig ist: Europa spaltet sich weiter in patriotische und globalistische Lager, während Wahlen wie in Ungarn entscheiden, ob der Kurs kippt.
Quellen:
