Während Donald Trump den Multilateralismus mit dem Vorschlaghammer bearbeitet, mahnt die FPÖ in der Causa Venezuela zur Nüchternheit. Statt „Jubelrhetorik“ oder „moralischer Empörung“ sei jetzt eiserne Interessenpolitik gefragt. Für Österreich bedeute das: Neutralität wahren und sich nicht in Konflikte hineinziehen lassen, die eine Nummer zu groß sind.
Aktueller Anlass: Donald Trump unterschreibt den Austritt der USA aus 66 internationalen Organisationen, zeitgleich wird in Venezuela das Maduro-Regime von der harten Realität der US-Außenpolitik eingeholt.
Wer sagt was:
- Susanne Fürst (FPÖ): „Außenpolitik braucht Realismus statt ideologischer Doppelmoral.“
- X Kommentar: „Clickbait-Politiker kritisiert Clickbait-Journalismus.“
Hintergrund: Der Kontext ist brutal, aber klar. Donald Trump macht seine Drohungen wahr und kappt fast alles, was nach „Global Governance“ riecht, vom Klimaschutz bis zu Frauenrechten. Dieser historische Bruch mit dem Multilateralismus zeigt, dass die Zeit der sanften Diplomatie vorbei ist.
Im Detail:
- Die FPÖ-Außenpolitiksprecherin Susanne Fürst ordnet die Lage ohne die übliche emotionale Aufladung ein.
- Zwar sei unbestritten, dass Venezuela unter Maduro kein Rechtsstaat mehr war und die Wirtschaft kollabierte, doch die USA handelten hier nicht als barmherzige Samariter, sondern als Großmacht mit knallharten Sicherheitsinteressen.
- Fürst kritisiert dabei die „reflexhafte Solidarisierung europäischer Linker“ mit sozialistischen Autokraten sich als moralische Instanz aufzuspielen.
Was zu tun ist: Österreich muss sich auf seine Kernkompetenz besinnen: Neutralität. Laut Fürst bedeutet das, sich aus fremden Kriegen herauszuhalten und nur dann als Vermittler aufzutreten, wenn man wirklich gebraucht wird.
Warum das wichtig ist: Das ist die Rückkehr der Realpolitik. Während sich andere noch in ideologischen Grabenkämpfen über Moral und Anstand verbeißen, werden Fakten geschaffen. Wer jetzt noch glaubt, mit dem „erhobenen Zeigefinger“ Weltpolitik machen zu können, gefährdet laut FPÖ die eigenen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen, ohne dabei auch nur das Geringste zu bewirken.
Quellen:
FoB: Der bürokratische UN-Kahlschlag
OTS
X-Kommentar: TjureFlake


