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Saftige Strafen: 524 Lockdown-Anzeigen zu Ostern

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Karl Nehammer - Pressekonferenz - BKA - Dragan Tatic

Die vorläufige Bilanz des Innenministeriums von Gründonnerstag bis inklusive Ostersonntag: 524 Anzeigen wegen der Missachtung von Ausgangssperren, 2.241 Anzeigen sowie 500 Organmandate aufgrund von Verstößen gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz. Im Osterverkehr kamen bisher drei Menschen ums Leben.

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“Die Polizisten die an diesem Wochenende im Einsatz standen, haben einmal mehr ihre Professionalität im Umgang mit den besonderen Herausforderungen der Pandemie unter Beweis gestellt”, so Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) nach dem Osterwochenende.

Maskenverweigerer als positives Beispiel von Nehammer

Ein Beispiel für die derzeitigen Herausforderungen ist der Fall zweier Wiener Polizisten, die am Ostersonntag von einem Maskenverweigerer in einer U-Bahnstation angegriffen wurden. Der Mann verwehrte sich einer Identitätsfeststellung, konnte jedoch festgenommen werden. Zwei Polizisten wurden im Knie- und Hüftbereich verletzt. Innenminister Nehammer verurteilte die Angriffe auf Polizisten scharf: „Es ist absolut inakzeptabel, dass Polizisten im Dienst angegriffen werden und zeigt einmal mehr wie herausfordernd der Dienst gerade jetzt während der Corona-Pandemie ist.”

Vorläufige Verkehrsstatistik Ostern 2021

An den Osterfeiertagen sind drei Menschen ums Leben gekommen, im Jahr 2020 waren es vier Tote und 2019 acht.

Ein 19-jähriger Pkw-Lenker kam aus unbekannter Ursache auf einer geraden Strecke auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Feuerwehrtransporter, der 44-jährige Lenker dieses Klein-Lkw kam dabei ums Leben.

Ein 24-jähriger Pkw-Lenker kam im Bereich einer Kurve mit zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und verstarb an der Unfallstelle. Er telefonierte zum Unfallzeitpunkt mit seiner Freundin.

Ein 33-jähriger Pkw-Lenker kam aufgrund einer Drogenbeeinträchtigung und unsicherer Fahrweise zu weit nach rechts und stieß gegen einen gehbehinderten Fußgänger, den er tödlich verletzte. Was das Innenministerium in seiner Aussendung verschwiegen hat: Es handelt sich um Herbert Pichler, den Präsidenten des Österreichischen Behindertenrates. Im ÖGB baute er das „Chancen Nutzen Büro“ mit auf und engagierte sich als dessen Leiter speziell für die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt.

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