Der ORF beendet einen peinlichen Prozess um sexuelle Belästigung mit einem teuren Vergleich. Das Schweigegeld kostet den Beitragszahler satte 200.000 Euro Schadenersatz. Die Führungsetage kauft sich frei, während schon das nächste Verfahren droht.
Aktueller Anlass: Der Staatsfunk zieht die Reißleine. Nach drei Jahren Rechtsstreit zahlt der ORF, um ein Urteil wegen Diskriminierung zu verhindern.
Wer sagt was:
- Kläger: „Ihr Vorgesetzter habe immer wieder Grenzen überschritten.“
Hintergrund: Ein Vorgesetzter belästigte einen Mitarbeiter mit Sexfantasien. Nach der Beschwerde folgte kein Schutz, sondern Mobbing. Der Täter verließ kurzzeitig den Sender, ist aber mittlerweile wieder in anderer Funktion tätig. Die Gleichbehandlungsanwaltschaft bestätigte die Diskriminierung beim beruflichen Aufstieg.
Im Detail: Der ORF finanzierte den Vergleich aus Mitteln, die eigentlich für das Programm bestimmt sind. Statt den Rechtsstreit auszufechten, wählte man den teuren Ausweg. Ein Urteil hätte ein behördlich festgestelltes Fehlverhalten bedeutet. Das wollte die Generaldirektion um jeden Preis vermeiden. Das Ende kommt abrupt. Noch im Dezember 2025 simulierte der ORF vor Gericht Härte. Von Einigung war keine Spur.
Die Berechnung:
- 200.000 Euro: Schadenersatzsumme für die Klägerin.
Was zu tun ist: Sofortige Transparenz über die Verwendung der Haushaltsabgabe bei Rechtsstreitigkeiten vom ORF.
Warum das wichtig ist: Es ist die Arroganz der Macht. Der Bürger wird zur Kasse gebeten, damit Missmanagement und sexuelle Übergriffe beim ORF in der Chefetage vertuscht werden können. Wer zwangsfinanziert wird, sollte nicht auch noch für die moralischen Bankrotterklärungen seiner Führungskräfte zahlen müssen.
Quellen:
kosmo.at

