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Strategie gegen Iran wirkt

Kritiker übersehen gezielte Zerstörung iranischer Raketenfähigkeit.

Donald Trump am Rednerpult - White House - Runway FoB AI
Donald Trump am Rednerpult - White House - Runway FoB AI
Redaktion
Redaktion
17. März 2026
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4 Min Read

In drei Sätzen: US-Präsident Donald Trump und Israel haben am 28. Februar 2026 die Operation Epic Fury gestartet und damit Luftangriffe auf iranische Ziele in Teheran, Natanz, Fordow sowie Kharg Island ausgelöst. Bis Mitte März 2026 sanken iranische Raketenstarts um über 90 Prozent, Drohnenstarts brachen ein, Luftverteidigung und Marine wurden exzessiv geschwächt und der Oberste Führer Ali Khamenei kam bei einem Angriff ums Leben. Die Offfensive läuft in klaren Phasen ab, vernichtete zuerst die Verteidigungslinien und Kommandostrukturen und werden militärische Produktionsstätten aus dem Spiel genommen.

https://twitter.com/MikhaElTzaDiK/status/2033789527311999379

Der Auslöser: Zwei Wochen nach Beginn der Operation Epic Fury dominiert die Erzählung von einem planlosen Krieg, steigenden Ölpreisen und regionaler Eskalation. Kritiker in US-Senat und Medien sprechen von einem Blunder. Der Autor Muhanad Seloom aus Doha widerspricht dieser Sicht in einem Al-Jazeera-Kommentar und attestiert der US-israelischen Strategie systematische Erfolge.

Wer sagt was:

  • „Jeder Aspekt der iranischen Fähigkeit, regionale Macht zu projizieren, wird erfolgreich abgebaut“, schreibt Muhanad Seloom.
  • Iranische Raketenstarts fielen von 350 am 28. Februar auf etwa 25 am 14. März, Drohnenstarts von über 800 auf rund 75. „Hunderte iranischer Raketenwerfer wurden vernichtet“, heißt es weiter.
  • Seloom betont, die Offensive habe zwei Phasen durchlaufen, zuerst Luftverteidigung, Kommando und die Vernichtung der Abschussinfrastruktur. „Das ist kein zielloses Bombardement. Es ist eine methodische Offensive, um sicherzustellen, dass das Zerstörte nicht wieder aufgebaut werden kann.“

Das Sittenbild: Iran stand Anfang 2026 mit 440 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertem Uran kurz vor der Schwelle zu waffenfähigem Material. Die Angriffe beschädigten Natanz weiter und halten Fordow außer Betrieb. Marinebasen wie Bandar Abbas und Chahbahar sind schwer getroffen, der Schließversuch der Straße von Hormus schadet vor allem Iran selbst, da 90 Prozent der eigenen Ölexporte darüber laufen. Proxy-Netzwerke wie Hisbollah, irakische Milizen und Huthis feuern weiter, doch zentrales Kommando fehlt seit dem Tod Khameneis.

Das große Ganze: Die Operation baut auf früheren Schlägen auf, darunter US-Angriffe im Juni 2025 auf Nuklearanlagen. Berichte bestätigen Luftüberlegenheit der USA und Israels über Teilen Irans ohne bestätigte eigene Flugzeugverluste. Iranische Gegenangriffe treffen Golfstaaten und Israel, doch die Frequenz sinkt spürbar. Die dynastische Nachfolge durch Sohn Mojtaba Khamenei signalisiert eher Fragilität als Stabilität im Regime.

Zwischen den Zeilen:

  • Iranische Raketen- und Drohnenstarts brachen innerhalb von zwei Wochen um mehr als 90 Prozent ein.
  • US-Bomber fliegen inzwischen ohne Stealth-Schutz über iranischem Gebiet, was die totale Lufthoheit bedeutet.
  • Mehrere IRGC-Kommandoebene wurden erfolgreich bekämpft.
  • Golfstaaten wie Katar, Bahrain, Kuwait und Saudi-Arabien gehen nun aktiv gegen iranische Drohnen vor.

Follow the money: Iran exportierte vor der Krise rund 1,4 Millionen Barrel Öl pro Tag, fast ausschließlich nach China. Die Schließung der Straße von Hormus, durch die täglich etwa 20 Millionen Barrel Öl befördert wurden, trifft das iranische Exportgeschäft am härtesten und isoliert Teheran wirtschaftlich. Globale Ölpreise stiegen sprunghaft, Reserven von 400 Millionen Barrel wurden freigegeben. Iranische Marinekapazitäten, die den Blockadeversuch tragen sollten, werden täglich abgebaut.

Die andere Sicht: Kritiker wie US-Senator Chris Murphy sehen in der Hormus-Blockade und anhaltenden Proxy-Angriffen Belege für einen strategischen Fehlschlag und Kontrollverlust der Trump-Administration. Viele Kommentatoren warnen vor einem langen Quagmire, steigenden zivilen Opfern über 1400 in Iran und fehlendem klaren Endgame. Nur 33 Prozent der Amerikaner fanden laut Umfrage die Kriegsziele klar erklärt.

Warum das wichtig ist: Ausgerechnet auf Al Jazeera erscheint ein Kommentar, der der US-israelischen Kampagne messbare Erfolge bei der Zerstörung iranischer Assets bescheinigt. Am Ende bleibt der zynische Befund: Krieg ist hässlich, doch vier Jahrzehnte strategischer Geduld haben genau die Bedrohung wachsen lassen, die nun mit jeder Bombe kleiner wird.

Quellen:

  • aljazeera.com
  • aljazeera.com
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