Studie zeigt: Hohe Zufriedenheit mit den Familienleistungen in Österreich

Eine aktuelle Studie des Instituts für Familienforschung bestätigt die hohe Zufriedenheit mit den Familienleistungen in Österreich. Trotz der positiven Resonanz gibt es auch kritische Stimmen, die Verbesserungspotential aufzeigen.

Redaktion
Susanne Raab - Sepa Media - Michael Indra

Die Studie zeigt, dass über 78 % der österreichischen Bevölkerung mit den Familienleistungen zufrieden sind. Besonders der Familienbonus Plus wird hoch gelobt, da 93,5 % der Befragten ihn als finanziell wichtig erachten. Familienministerin Susanne Raab (ÖVP) betont: „Die große Zufriedenheit der Menschen mit den Familienleistungen ist sehr erfreulich und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

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Kritische Stimmen zur Antragstellung

Obwohl die Mehrheit der Befragten die Antragstellung insgesamt positiv bewertet, gibt es auch kritische Stimmen. Viele Familien empfinden den Antragsprozess als zu komplex und zeitraubend. Vor allem die Antragstellung für den Familienbonus Plus wurde als am positivsten bewertet, dennoch gibt es hier auch Verbesserungspotential.

Verhältnis von Geld- und Sachleistungen

Ein weiterer Kritikpunkt ist das Verhältnis von Geld-, Sach- und Steuerleistungen. Während die Mehrheit der Befragten dieses Verhältnis als angemessen empfindet, gibt es auch Stimmen, die eine gerechtere Verteilung fordern. Die Studie zeigt, dass die Familienbeihilfe mit 93,9 % am häufigsten in Anspruch genommen wird, gefolgt vom Kinderbetreuungsgeld mit 91,9 %.

Fokus auf spezifische Leistungen

Die Untersuchung, durchgeführt vom Österreichischen Institut für Familienforschung an der Universität Wien, hat die Bekanntheit, Inanspruchnahme und Zufriedenheit mit sechs zentralen Familienleistungen erhoben: Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Schulstartgeld, Familienzeitbonus, Partnerschaftsbonus und Familienbonus Plus. Insgesamt nahmen 1.017 Mütter und Väter mit mindestens einem Kind unter sieben Jahren an der Umfrage teil.

Fazit und Ausblick

Trotz der hohen Zufriedenheit gibt es also Bereiche, in denen Österreichs Familienpolitik noch nachbessern kann.

Quelle

Bundeskanzleramt

Studie

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