Absage der Taylor-Swift-Konzerte: So reagieren die Politiker

Nach der Absage der Taylor Swift-Konzerte aufgrund von Anschlagsplänen erklärte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) die Situation rund um den geplanten Terroranschlag als "sehr ernst". Dank der Polizei und des DSN sei die "Bedrohung frühzeitig erkannt, bekämpft und eine Tragödie verhindert" worden. Dennoch seien die Fans zutiefst enttäuscht, wie Nehammer auf X mitteilte.

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Redaktion

Die Absage der Taylor-Swift-Konzerte in Wien sorgt für Enttäuschung und scharfe Reaktionen. Kanzler Nehammer bezeichnet die Absage als „herbe Enttäuschung.“

Nehammer hält unmissverständlich fest: „Islamistischer Terrorismus bedroht die Sicherheit und Freiheit in vielen westlichen Ländern. Gerade deshalb werden wir unsere Werte wie Freiheit und Demokratie nicht aufgeben, sondern noch vehementer verteidigen.“

Für Babler "herzzerreißend"

SPÖ-Chef Andreas Babler äußerte sich ebenfalls bestürzt und bezeichnete die Situation als „herzzerreißend“. „Monatelange Vorfreude und dann das Aus“, so Babler. Er betonte die gefährlichen Absichten von Terroristen: „Terror will spalten, Angst schüren, unsere Demokratie und unser Miteinander schwächen. Dazu dürfen wir es niemals kommen lassen.“

Wiederkehr: "Traurig und bitter"

Der Wiener Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) drückte sein Mitgefühl aus: „Es tut mir so leid für alle Fans, die so viel Lebensfreude nach Wien gebracht haben.“ Gleichzeitig betonte er, dass man sich nicht von „Wahnsinnigen einschüchtern lassen“ dürfe.

Nepp: "Dieses IS Gesindel"

FPÖ-Landesparteobmann Dominik Nepp wollte mit seinen Töchtern am Konzert teilnehmen. Nepp artikuliert wie folgt seinen Frust: „Nur weil wir dieses IS Gesindel dank der unkontrollierten Willkommenskultur in unserem Land haben.“

Kogler: „Ein Traum zerplatzt“

Bereits nach der Festnahme der beiden Terrorverdächtigen hatte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) den Ermittlern gedankt. „Terroristen wollen uns Angst machen und uns auseinander treiben. Wir werden uns unsere Art zu leben nicht zerstören lassen“, so Kogler auf X.

Fazit und Ausblick

Die Absage der Konzerte hat nicht nur die Fans erschüttert, sondern auch eine breite politische Diskussion über den Umgang mit Terrorgefahren und den Schutz demokratischer Werte ausgelöst.

Jedoch gibt es auch Kritik an der politischen Reaktion. Während bisher nur eine Partei restriktiv gegen Terrorgefahren vorgegangen ist, haben erst die Absage der Taylor-Swift-Konzerte und der daraus resultierende öffentliche Druck auch linke und liberale Politiker zu einer klaren Positionierung bewegt.

Dies wirft die Frage auf, ob die Reaktionen der Politik wirklich aus Überzeugung erfolgen oder ob sie nur dem öffentlichen Druck geschuldet sind.

Quellen

Karl Nehammer auf X

Andreas Babler auf X

Christoph Wiederkehr auf X

Dominik Nepp auf X

Werner Kogler auf X

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