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Fass ohne Boden > Politik > System Doskozil kassiert Knaak-Watsche: 52,5 Prozent gegen SPÖ-Stützpunkt
Politik

System Doskozil kassiert Knaak-Watsche: 52,5 Prozent gegen SPÖ-Stützpunkt

Hans Peter Doskozil - SEPA Media - Martin Juen - FoB
Hans Peter Doskozil - SEPA Media - Martin Juen - FoB
Redaktion
Redaktion
18. Mai 2025
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3 Min Read

Es ist ein politisches Beben, das weit über die Gemeindegrenzen hinaus zu spüren ist: 52,5 Prozent der Forchtensteiner lehnten am 18. Mai 2025 den geplanten SPÖ-Stützpunkt beim SPAR-Areal ab. Was die SPÖ als „Pflegeoffensive“ verkaufte, wurde von der Bevölkerung als undurchsichtiges Spekulationsprojekt mit Gemeindeeigentum entlarvt. Und mit einem klaren NEIN gestoppt.

Contents
  • Volksbefragung: 50,3 Prozent Wahlbeteiligung
  • Denkzettel gegen Bevormundung und Intransparenz
  • SPÖ-Taktik mit medialer Schützenhilfe gescheitert
  • Knaaks juristisches Einschüchterungsspiel ging nach hinten los
  • Fazit: Wie geht es weiter?

Volksbefragung: 50,3 Prozent Wahlbeteiligung

Insgesamt waren 2.591 Forchtensteiner bei der Volksbefragung wahlberechtigt. 1.304 nahmen an der Befragung teil. Somit lag die Wahlbeteiligung bei 50,3 Prozent.

Damit ist nicht nur Bürgermeister und Verwaltungsbeamter Rüdiger Knaak blamiert, sondern das gesamte Machtgefüge rund um Doskozil schwer erschüttert. Das Vertrauen in den autoritären Führungsstil des „roten Systems“ hat in Forchtenstein einen empfindlichen Dämpfer erhalten.

Doch die Realität holte den Bürgermeister rasch ein: Die Bevölkerung ließ sich nicht von Versprechungen blenden. Trotz aller Beteuerungen, dies sei eine „einmalige Chance“, entschied sich die Mehrheit gegen das Vorhaben. Die Einschätzung Knaaks erwies sich somit nicht nur als Fehleinschätzung, sondern als symptomatisch für eine politische Kommunikation, die Wunschdenken mit Realität verwechselt.

Denkzettel gegen Bevormundung und Intransparenz

„Die Knaak-Watsche sitzt. Und sie war längst überfällig“, kommentierte der FPÖ-Ortsparteiobmann Daniel Jägerbauer. Der freiheitliche Tenor ist eindeutig: Das Ergebnis sei ein Denkzettel gegen politische Arroganz, finanzielle Intransparenz und zentrale Machtausübung durch das Land, verkörpert durch Doskozil und seine kommunalen Erfüllungsgehilfen.

Auch die ÖVP schließt sich der Kritik an. Vizebürgermeister Oliver Biringer sprach von einer „unnötigen, teuren Befragung“ und einer verlorenen Zeit: „Jetzt ist es höchste Zeit, dass der Bürgermeister endlich den Gemeinderatsbeschluss umsetzt und mit gemeinnützigen Genossenschaften über eine sinnvolle Nutzung des Areals verhandelt.“

SPÖ-Taktik mit medialer Schützenhilfe gescheitert

Zahlreiche Beobachter und Leser berichten davon, dass SPÖ-nahe Systemmedien versuchten, das Projekt als alternativlos darzustellen. Interviews mit Projektgegnern wurden zurückgehalten, kritische Rückfragen an das Land unterblieben. Doch die Bevölkerung ließ sich nicht manipulieren, das Ergebnis zeigt: Die Stimmung ist gekippt. Und das Vertrauen in Doskozils Durchgriffslogik bröckelt.

Knaaks juristisches Einschüchterungsspiel ging nach hinten los

Fass ohne Boden berichtete bereits vor der Abstimmung über die fragwürdige Strategie von Bürgermeister Knaak, Kritik mit juristischen Mitteln zu unterdrücken. Verfahren gegen Kritiker, Einschüchterung über Anwälte und gezielte Drohgebärden.

Fazit: Wie geht es weiter?

Ein beschädigter roter Bürgermeister, ein SPÖ-System in Erklärungsnot und ein leerstehendes SPAR-Areal ohne Plan. Aber auch: Eine wachgerüttelte Bevölkerung, die gezeigt hat, dass sie sich nicht länger bevormunden lässt.

FoB: Forchtensteins Kritiker im Visier: System Doskozil – Knaak schwingt die juristische Keule

ÖVP Forchtenstein

FPÖ Forchtenstein

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