Papi räumt auf

Trump als Mafiapate der Angebote macht, die keiner ablehnt.

Redaktion
Donald Trump - Weihnachten - White House - FoB Style

Donald Trump führt einen neuen politischen Stil in der westlichen Hemisphäre ein, der Freund und Feind gleichermaßen überrumpelt. Statt teurer Kriege setzt der US-Präsident auf eine Mischung aus maximalem wirtschaftlichen Druck und gezielten militärischen Drohgebärden. Das Ziel ist nicht mehr der klassische „Regime Change“ mit Bodentruppen, sondern eine erzwungene Gefolgschaft durch existenzielle Bedrohung der gegnerischen Führungselite.

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Aktueller Anlass: Mit einer präzisen Militäraktion in Venezuela hat Trump seine neue „Nationale Sicherheitsstrategie“ in die Praxis umgesetzt und damit ein unmissverständliches Signal an alle anti-amerikanischen Akteure gesendet.

Wer sagt was:

  • David DesRosiers: „Die Menschen in Venezuela wachten auf und priesen den ‚Papi‘ der venezolanischen Freiheit.“

Hintergrund: Die US-Außenpolitik war lange gefangen zwischen den isolationistischen Parolen eines Tucker Carlson und dem interventionistischen Eifer der Neocons. Trump bricht mit beiden Lagern und etabliert einen „Dritten Weg“

Kurz gesagt: Neocons bedeutet Neokonservative. Diese glauben, dass amerikanische Werte universell sind und notfalls mit Waffengewalt im Ausland umgesetzt werden müssen. Durch „Regime Change“ oder „Nation Building“ stürzen Diktatoren wie Saddam Hussein, bleiben dann aber jahrelang im Land, um eine Demokratie aufzubauen.

Der dritte Weg: Trump verweigert sich dem teuren „Nation Building“, nutzt aber militärische Macht gezielter und rücksichtsloser als seine Vorgänger, um amerikanische Interessen durchzusetzen.

Im Detail:

  • Die Strategie ist so simpel wie brutal. Trump zielt nicht auf die Bevölkerung, sondern direkt auf den persönlichen Wohlstand und das Überleben der Diktatoren.
  • In Venezuela wurde Machthaber Maduro vor die Wahl gestellt: Exil oder Untergang.
  • Gleichzeitig bot man seiner Stellvertreterin Delcy Rodríguez einen Deal an, um die Führung zu spalten.
  • Kuba steht als nächstes auf der Liste. Ohne venezolanisches Öl und mit maroder Infrastruktur droht dem Inselstaat der totale Kollaps, was das Regime dort massiv unter Druck setzt.

Warum das wichtig ist: Das ist die Abkehr von moralischer Außenpolitik hin zu reiner Machtpolitik. Trump agiert wie ein Mafiapate („Papi“), der Angebote macht, die man nicht ablehnen kann. Für die Drogenkartelle und Regime in Lateinamerika heißt das: Wer sich anpasst und liefert keine Drogen mehr in die USA, darf überleben. Wer nicht spurt, wird chirurgisch entfernt.

Quellen:
spectator.com (Kommentar von David DesRosiers)

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