Migranten statt Bäder

Wien kürzt bei Bädern und trifft die Ärmsten hart.

Redaktion
Michael Ludwig - Sepa Media - Michael Indra - FoB Style

Die Prioritäten der Wiener Stadtregierung liegen offen auf dem Tisch. Während Milliarden in das Sozialsystem fließen, wird dem steuerzahlenden Bürger der Badespaß gestrichen. Die SPÖ spart 2,3 Millionen Euro bei den Familien ein. Eine Blamage angesichts der Ausgaben für Migranten.

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Der Auslöser: Die Stadt Wien kündigte am Sonntag an, durch verkürzte Öffnungszeiten und Infrastrukturabbau bei den städtischen Bädern massive Einsparungen für das Jahr 2026 vorzunehmen.

Wer sagt was:

  • Jürgen Czernohorszky: „Reihe an gut durchdachten Maßnahmen, mit denen die Wiener Bäder 2026 insgesamt rund 2,3 Millionen Euro einsparen können und dennoch Leistbarkeit, Qualität des Badebetriebs und die Sicherheit aller Gäste garantieren“.

Das Sittenbild: Die Wiener Bäder gelten traditionell als Erholungsort der Unterprivilegierten und jener, die sich keine teuren Urlaube leisten können. Genau dort setzt man den Sparstift an: bei den Ärmsten.

Zwischen den Zeilen: Hinter den bürokratischen Formulierungen versteckt sich ein massiver Leistungsabbau, der technisch und organisatorisch durchgepeitscht wird.

  • Familienbäder sperren im Mai und Juni erst um 13.00 Uhr auf, statt wie bisher um 10.00 Uhr, was Vormittagsausflüge für Eltern mit Kleinkindern unmöglich macht.
  • In Kombibädern wie Simmering oder Ottakring sind Umkleiden und Ticketkauf in der Schwimmhalle im Sommer gesperrt. Der Zugang erfolgt nur noch über den Freibadbereich.
  • Die Saunasaison wird radikal gekürzt: In Kombibädern bleiben Saunen bis Mitte September ganz zu, in reinen Saunabädern endet die Saison fast einen Monat früher als bisher.
  • Notwendige Instandhaltungsmaßnahmen, die nicht „betriebskritisch“ sind, werden schlichtweg aufgeschoben, was langfristig den Verfall der Substanz bedeutet.

Follow the money: Die Stadt will 2,3 Millionen Euro einsparen. Dem gegenüber steht laut Kritikern eine Milliarde Euro, die jährlich in die Mindestsicherung fließt, wovon ein Großteil nicht an österreichische Staatsbürger geht.

Was bleibt über: Der rote Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal spart am falschen Ende und opfert die Lebensqualität der eigenen Wählerschaft für eine homöopathische Budgetkosmetik. Bürgernähe? Eher Bürgerferne.

Warum das wichtig ist: Wenn öffentliche Güter verknappt werden, trifft es immer die Schwächsten. Die politische Optik ist verheerend: Während für andere Prestige- oder Sozialprojekte das Geld locker sitzt, müssen sich Pensionisten und Familien bei der Sommerfrische einschränken.

Sollte man wissen: Analyse: Wiener Asylindustrie

Quellen:

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