Österreichs Wirtschaft blutet massiv aus, während die verantwortungslose Regierung in Wien tatenlos zusieht. Die Exporte zu unserem zweitwichtigsten Handelspartner, den USA, sind im vergangenen Jahr um erschreckende 21 Prozent eingebrochen. Das ist die direkte Quittung für eine naive Außenpolitik.
Der Auslöser: Nach den erfolgreichen Wachstumsjahren folgte von Jänner bis Oktober 2025 der tiefe Fall durch drakonische US-Strafzölle auf unsere Kernindustrien. Es zeigt sich deutlich, dass die Regierung die Warnsignale aus Washington ignoriert hat.
Wer sagt was:
- Thomas Moschig, Wirtschaftsdelegierter in Washington (WKO/ÖVP-Umfeld): „Die Unsicherheit ist groß wie eh und je.“
- Michael Dobersberger, Wirtschaftsdelegierter in San Francisco (WKO/ÖVP-Umfeld): „Der Exporteinbruch trifft uns in einer ohnehin sehr angespannten Situation.“
Das Sittenbild: Wir erleben hier kein vorübergehendes konjunkturelles Tief, sondern das krachende Scheitern einer ganzen staatlichen Strategie. Die Regierung hat sich auf alten Lorbeeren ausgeruht, während der wichtigste Partner jenseits des Atlantiks die Mauern hochzog. Nun zahlen namhafte Traditionsbetriebe wie die Voestalpine oder Magna den Preis für diesen eklatanten Mangel an geopolitischer Weitsicht.
Zwischen den Zeilen: Die bürokratische Last erstickt jede verbliebene Effizienz im Keim.
- Jede Maschine aus 2.000 Einzelteilen erfordert eine penible Einzelprüfung auf Stahl- oder Aluminiumanteile.
- Ein Zoll von 50 Prozent wird auf Metallkomponenten fällig, während der Rest mit 15 Prozent belegt bleibt.
Follow the money: Der Handelsüberschuss ist von stolzen 7,1 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden Euro kollabiert. Das entspricht einem massiven Einbruch von satten 40 Prozent. Ganze 60.000 Jobs hängen direkt an diesem schwindenden Vorsprung.
Was bleibt über: Kompetenz sieht anders aus als ein 40-prozentiger Absturz des Handelsüberschusses. Die politische Untätigkeit der Regierung ist ein Schlag ins Gesicht für jeden fleißigen Mitarbeiter in der heimischen Produktion.
Warum das wichtig ist: Wenn der zweitwichtigste Partner die Tür zuschlägt, verpufft die viel gepriesene heimische Leistung augenblicklich. Die milliardenschweren Investitionen in den USA wirken plötzlich wie Fesseln statt wie wertvolle Vermögenswerte.
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