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Afrika: Impfskepsis sorgt für Vernichtung von Impfdosen

Redaktion
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AstraZeneca - Tim Reckmann - Flickr

In Afrika herrscht derzeit eine seltsame Situation: Auf der einen Seite kommt viel zu wenig Impfstoff in die Region. 1,3 Milliarden Menschen leben in Afrika, 16 Prozent der Weltbevölkerung, dennoch haben diese nur zwei Prozent der global verteilten Dosen erhalten. Auf der anderen Seite werden Vakzine für Menschen vernichtet.

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In Malawi beispielsweise mussten von 102.000 Impfdosen, die das Land von der Afrikanischen Union erhalten hatte, 16.000 zerstören. Die Dosen sind abgelaufen. Aus diesem Grund will auch der Südsudan zu dieser drastischen Maßnahmen greifen und 60.000 Dosen entsorgen. Neben der Tatsache, dass viele Gebiete in afrikanischen Staaten nur sehr schwer zugänglich sind und Vakzine bisweilen erst vier Wochen vor dem Ablaufdatum eintrafen. Der Hauptgrund ist aber die Impfskepsis. Viele Dosen werden vor dem Ende ihrer Haltbarkeit nicht verimpft.

Und diese Skepsis wurde durch die weltweiten Debatten um AstraZenica noch befeuert. Fast alle Länder der Region setzten auf dieses Vakzin, weil es billiger ist und die Logistik einfacher ist.

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