In drei Sätzen: Die Berliner Polizei hat am frühen Morgen des 24. März 2026 eine großangelegte Razzia gestartet. Rund fünfhundert Einsatzkräfte durchsuchten siebzehn Objekte in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Der Einsatz richtet sich gegen eine mutmaßliche linksextreme Anarchozelle wegen des Brandanschlags auf zwei Hochspannungsmasten in Johannisthal im September 2025.
Der Auslöser: Monatelange Ermittlungen der EG Spannung des Polizeilichen Staatsschutzes führten zu diesem Einsatz. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ordnete die Durchsuchungen an. Verdacht besteht auf verfassungsfeindliche Sabotage, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Brandstiftung.
Wer sagt was:
- „Im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Berlin durchsuchen seit den frühen Morgenstunden insgesamt rund 500 Einsatzkräfte 17 Objekte“, teilte die Polizei Berlin mit.
- Die Täter hatten im Bekennerschreiben erklärt, sie wollten „den Technologiepark Adlershof und damit Forschung im Dienste von Krieg, Umweltzerstörung und sozialer Kontrolle“ treffen. „Die Stromversorgung ist die Hauptader der Unterwerfung“, hieß es dort weiter.
Das Sittenbild: Die linksextreme Szene greift seit Jahren gezielt kritische Infrastruktur an. Solche Sabotageakte gefährden Zehntausende Bürger und lähmen ganze Stadtteile. Der Vorteil der Razzia liegt in der endlich einsetzenden Konsequenz. Der Nachteil bleibt die bisherige Straflosigkeit, die solche Zellen erst ermutigt hat.
Das große Ganze: Die Ermittlungen verknüpfen den September-Anschlag mit ähnlichen Taten der Vulkangruppe im Januar 2026. Beide Male legten linke Saboteure Stromnetze lahm und hinterließen massive Blackouts. Experten warnen seit Langem, dass Anschläge auf KRITIS zunehmen und der Staat zu lange weggeschaut hat.
Zwischen den Zeilen:
- Die Durchsuchungen trafen auch die anarchistische Bibliothek Kalabal!k in Kreuzberg-Reichenberger Straße.
- Keine Festnahmen erfolgten bisher, doch Beweismittel werden intensiv ausgewertet.
- Der Anschlag im September 2025 betraf fünfzigtausend Haushalte und den Technologiepark Adlershof.
- Pflegeheimbewohner mussten vorübergehend in Krankenhäuser verlegt werden.
- Die Zelle agiert bundesweit und nutzt Indymedia für Bekennerschreiben.
Follow the money: Der Stromausfall im Technologiepark Adlershof verursachte Schäden von geschätzt dreißig bis siebzig Millionen Euro. Über eintausenddreihundert Unternehmen lagen tagelang lahm. Berlins wichtigster Hightech-Standort büßte wertvolle Arbeitszeit und Umsatz ein.
Die andere Sicht: Die mutmaßlichen Täter sehen sich als Kämpfer gegen den militärisch-industriellen Komplex. Ihr Bekennerschreiben rechtfertigt den Anschlag als Angriff auf „Unterwerfung durch Strom“.
Warum das wichtig ist: Endlich zeigt der Staat Präsenz gegen linke Sabotage an lebenswichtiger Infrastruktur. Diese Razzia muss der Start für echte Haftstrafen und ein hartes juristisches Nachspiel sein. Sonst bleibt Berlin weiterhin Spielwiese für ideologische Brandstifter, die mit dem Strom der anderen spielen.
Quellen:
