Bruckneruni: MFG kritisiert Verschwendung öffentlicher Mittel

Joachim Aigner, Bundesparteiobmann der MFG-Österreich, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Leitung der Anton Bruckner Privatuniversität. Der Landesrechnungshof OÖ deckte Missmanagement und fahrlässigen Umgang mit öffentlichen Geldern auf.

Redaktion
Sujetbild Euro - Bruno Germany - Pixabay

Der oberösterreichische Landesrechnungshof untersuchte auf Initiative der SPÖ den finanziellen Mehraufwand der Anton Bruckner Privatuniversität für die Jahre 2022 und 2023. Dabei wurde eine Finanzierungslücke von 1,5 Mio. Euro festgestellt, die das Land Oberösterreich ausgleichen musste. Der Abschlussbericht fordert Verbesserungen in mehreren Bereichen und die Rückzahlung zweckentfremdeter Mittel.

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MFG: "Kein wirtschaftlicher Umgang"

Joachim Aigner (MFG) kritisierte scharf die Führung der Bruckneruni: „Die Bruckneruni kann diese Misswirtschaft einfach durch Beantragung von einem Mehrbedarf beim Land OÖ – der aus Steuergeld finanziert wird – ausgleichen. So sieht kein wirtschaftlicher und sparsamer Umgang mit Steuergeld aus.“

Fehlerhafte Budgetplanung​

Laut dem Bericht des Landesrechnungshofs gebe es erhebliche Mängel bei der Vergabe von Aufträgen, insbesondere bei Beratungsleistungen, die ohne einheitliche Vorgaben und unter Missachtung gesetzlicher Vorschriften vergeben würden. Zudem bemängelte Aigner die unsachgemäße Übergabe von Aufgaben bei einem Wechsel in der Universitätsdirektion.

Fazit und Ausblick

Aigner prangert an, dass die Universität ihre Misswirtschaft durch die Beantragung zusätzlicher Mittel beim Land Oberösterreich kompensieren könne, was letztlich aus Steuergeldern finanziert wird. Dies widerspreche einem sparsamen und wirtschaftlichen Umgang mit öffentlichen Geldern, so Aigner abschließend.

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