Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen hat ihr eigenes Versprechen eines beispiellosen Bürokratieabbaus grandios verfehlt. Statt weniger Bürokratie hagelt es mehr als je zuvor seit 15 Jahren, wie eine frische Studie des Wirtschaftsverbands Gesamtmetall enthüllt. Firmen ächzen unter der Last täglich neuer Vorschriften, während Brüssel weiter munter reguliert. Das ist kein Ausrutscher, sondern ein Muster von Versagen, das die Wirtschaft lähmt und Steuergelder in unnötige Bürokratie pumpt.
Der Auslöser: Am 31. Januar 2026 berichtet die Welt am Sonntag vorab über die unveröffentlichte Untersuchung von Gesamtmetall. Die Studie zählt 1456 Rechtsakte für 2025 und markiert damit einen Höchststand seit 2010.
Wer sagt was:
- Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission (CDU), kündigte einen „beispiellosen“ Abbau von Regeln an.
- Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, kontert: „Die aktuelle EU-Kommission verspricht laufend Erleichterungen für die Wirtschaft. Doch wieder einmal wurden die Erwartungen enttäuscht.“
- Günter Verheugen, ehemaliger EU-Kommissar, warnt: „Es gibt einen Bereich des Handelns in Brüssel, der demokratisch vollkommen unkontrolliert ist. Delegierte Rechtsakte.“
Das Sittenbild: Dieser Regulierungsrekord unterstreicht ein tiefes Systemversagen in Brüssel, wo gute Vorsätze in Bürokratie ertrinken. Gerade jetzt, wo Europa Wettbewerbsfähigkeit brauchen würde, eskaliert die Bürokratie.
Zwischen den Zeilen:
- Die Kommission schlug 21 Richtlinien und 102 Verordnungen vor, ergänzt durch 137 delegierte Rechtsakte und 1196 Durchführungsrechtsakte.
- Firmen bekommen täglich vier neue Rechtsakte aufgehalst, was die Umsetzung unmöglich macht.
- Kretschmer sieht die EU als „Ort der Superregulierung“, der Deutschland fesselt.
Follow the money: 1456 Rechtsakte insgesamt für 2025. Davon 21 Richtlinien, 102 Verordnungen, 137 delegierte Akte und 1196 Durchführungsakte. Das kostet Unternehmen Zeit und Ressourcen, die in Milliarden schmelzen dahin.
Was bleibt über: Von der Leyens Effizienzversprechen entpuppt sich als Farce. Brüssel baut auf, wo es abbauen sollte.
Warum das wichtig ist: Statt Freiheit für Unternehmen schafft die Bürokratie Fesseln, die Innovationen ersticken und Steuergelder in endlose Regulierungen versenken. Der Leser sollte wütend sein, weil das nicht nur Firmen trifft, sondern den Wohlstand aller: Höhere Kosten wandern in Preise um, Jobs gehen verloren, und die EU driftet weiter in Irrelevanz.
Quellen

