Das österreichische Bundesheer beendete die Luftraumsicherungsoperation „DAEDALUS24“. Diese Maßnahme fand anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos statt.
Massiver Personalaufwand
Über Teile Vorarlbergs und Tirols wurde ein Flugbeschränkungsgebiet errichtet. Mehr als 1.000 Soldaten und 24 Luftfahrzeuge gewährleisteten die Sicherheit während des World Economic Forums.
Einsatz und Kooperation
Die Operation diente der Überwachung und Sicherung des Luftraums. Dazu gehörten Patrouillen-, Identifizierungs- und Transportflüge. Insgesamt leisteten die Piloten 350 Flugstunden in 190 Einsätzen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) über die Bedeutung der Übung : „Die hohe Professionalität unserer eingesetzten Soldaten und Zivilbediensteten war Garant für den Erfolg dieser Luftraumsicherungsoperation.“
Reale Luftraumverletzungen
Während der Operation gab es sechs Luftraumverletzungen durch langsam fliegende Luftfahrzeuge, die das Flugbeschränkungsgebiet missachteten. Insgesamt 299 zivile Fluggenehmigungen wurden erteilt und überwacht, darunter 174 durch berechtigte Luftfahrzeuge.
Gemeinsame Luftraumüberwachung
Der Staatsvertrag „Grenzüberschreitende Luftraumüberwachung“ mit der Schweiz kam vollinhaltlich zur Anwendung. Dieser Vertrag ermöglicht die Verfolgung verdächtiger ziviler Flugzeuge ohne Eingriff in die nationale Souveränität. Der Einsatz von Waffen im Gebiet des jeweils anderen Staates bleibt verboten. Ein ähnlicher Vertrag mit Deutschland befindet sich im parlamentarischen Prozess.
