Die teure KI-Überwachung

Redaktion
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US-Behörden setzen massiv auf KI-Drohnen und automatisierte KI-Polizeiberichte, um den Personalmangel zu kompensieren. Diese Technologie verbreitet sich schneller als Gesetze, was zu tiefgreifenden Fehlern und Vorurteilen im Justizsystem führt. Ohne klare Schranken droht auch in Europa eine automatisierte Willkür zulasten der Bürger.

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Aktueller Anlass: Polizeibehörden in den USA investieren Milliarden in KI-Technologien wie Drohnen und automatische Berichte, um fehlendes Personal auszugleichen.

Wer sagt was:

  • Beryl Lipton: „Der digitale Raum hat sich auf eine Weise entwickelt, die […] nicht unbedingt vorhergesehen wurde.“

Hintergrund:

  • Städte wie San Francisco testen KI, die Entwürfe für Polizeiberichte schreibt.
  • Drohnen liefern Medikamente, überwachen aber auch private Grundstücke ohne einer Anordnung zur Hausdurchsuchung.

Im Detail: Die KI greift tief in die Privatsphäre ein. Drohnen können aus 500 Metern Entfernung Herzfrequenz, Atmung und Blutdruck messen. Gleichzeitig warnen Experten, dass KI-Tools rassistische Vorurteile im Justizsystem verfestigen, da unklar ist, wer die gesammelten Daten kontrolliert.

Die Berechnung:

  • 3,5 Mrd. Dollar: Aktueller Wert des KI-Marktes in der Strafverfolgung (2024).
  • 6,6 Mrd. Dollar: Prognostiziertes Marktvolumen bis 2033.
  • 1.500: Anzahl der US-Polizeibehörden mit Drohnenprogrammen (Stand Ende 2024).

Was zu tun ist: Der Einsatz solcher Technologien erfordert strikte gesetzliche Grenzen und eine lückenlose Kontrolle der Algorithmen, bevor sie beschafft werden.

Warum das wichtig ist: Es geht um die Hoheit über Beweismittel. Wenn private Firmen die Daten und Analysen kontrollieren, verliert der Staat die Deutungshoheit und der Bürger seine Rechte.

Quellen:
axios.com und axios.com

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