Edtstadler im EU-Fieber: Kommissars-Job im Visier

Caroline Edtstadtler herarblasend - Sepa Media -Jürgen Juen
Redaktion

Europaministerin Karoline Edtstadler, bekannt für ihre klare Haltung in EU-Angelegenheiten, hat kürzlich in einem Interview mit oe24.TV und der APA ihre Ambitionen und Ansichten zur EU deutlich gemacht.

Nein als ÖVP-Spitzenkandidatin

Edtstadler lehnt eine Kandidatur als ÖVP-Spitzenkandidatin bei der EU-Wahl ab und habe keine Ambitionen Kanzlerin zu werden. Sie betonte im oe24.TV-Interview mit Karl Wendl: „Nein, sicher nicht, ich stehe voll und ganz hinter Karl Nehammer.“ Ihre Unterstützung für den derzeitigen ÖVP-Kanzler ist unmissverständlich, und sie verteidigt ihn gegen Kritik.

Europa im Herzen

In Bezug auf einen möglichen EU-Kommissarsposten zeigt sich Edtstadler offener: „Es ist richtig, dass Österreich den Anspruch auf eine Kommissarin hat, zuerst muss aber die Wahl eines Kommissionspräsidenten oder einer -Präsidentin stattfinden. Ich schließe hier gar nichts aus, ich kann mir das vorstellen.“

EU-Skepsis: Widerstand wachst

Die Europaministerin äußert sich besorgt über die EU-Skepsis in Österreich und plant, im Jahr der EU-Wahl dagegen anzugehen. „Ich würde mir wünschen, dass man die Erfolge der EU trommelt“, sagt Edtstadler und betont die Notwendigkeit von Information und Kritik zur EU.

Über Karas und FPÖ

Auf Vorwürfe des EU-Politikers Othmar Karas, die ÖVP sei zu wenig pro-europäisch und würde sich der FPÖ anbiedern, reagiert Edtstadler entschieden: „Anbiederung war nie mein Weg, je authentischer man ist, desto besser kann man die Menschen überzeugen.“

Edtstadlers eigene EU-Strategie

Edtstadler plant für dieses Jahr eine Pro-Europa-Kampagne, um die Vorteile der EU-Mitgliedschaft zu unterstreichen und die EU-Skepsis in Österreich zu bekämpfen. Sie sieht die Notwendigkeit, die Errungenschaften der EU stärker zu kommunizieren. Kritiker meinen, Edtstadler versucht sich mit Hilfe der Kampagne öffentlichkeitswirksam in Stellung zu bringen.

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