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Edtstadler-Weißmann-Dance wird zum Politikum

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Karoline Edtstadler - BKA - Andy Wenzel

Gestern veröffentlichte das Online-Medium „Zack Zack“ ein Video, das viele Beobachter stutzig gemacht hat. Zu sehen ist bei der ORF-Veranstaltung „Starnacht in der Wachau“ die ÖVP-Ministerin Karoline Edtstadler und der designierte ORF-Generaldirektor Roland Weißmann bei einem Tänzchen. Weißmann bedankt sich bei seiner Tanzpartnerin am Ende mit einem vertraut wirkenden Küsschen auf die Wange.

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„Wenn ein solches Video einer amtierenden Ministerin der Kanzlerpartei von Sebastian Kurz mit dem von der ÖVP inthronisierten neuen ORF Chef auftaucht, dann kann man in der Diskussion um einen unabhängigen ORF nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, kritisiert FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz.

Medienpolitische “Dancing Stars”: Frage der Optik

„Es ist jedem unbenommen, das Tanzbein zu schwingen und private Kontakte zu pflegen. Der oberste Medienmanager des Landes muss aber, wie jeder andere Journalist, der ernst genommen werden möchte, ein Mindestmaß an Distanz zu Politikern einhalten, um so das professionelle Verhältnis zwischen Medien und den Mächtigen in unserem Land zu garantieren. Das gilt im Übrigen auch in die umgekehrte Richtung. Die Edtstadler-Weißmann-Tanzeinlage entspricht auf keinen Fall diesen Maßstäben“, ist Schnedlitz überzeugt und fordert von den „medienpolitischen Dancing Stars“ volle Aufklärung.

FPÖ gegen Erhöhung der GIS-Gebühr

Die „Starnacht in der Wachau“, wo der Tanz gefilmt wurde, sei kein privater Anlass gewesen. Dabei handelte es sich um eine Veranstaltung, die “mit „GIS-Zwangsgebühren“ finanziert” wurde. Schnedlitz will wissen, ob man in diesem Zusammenhang auch „über eine geplante ORF-Gebührenerhöhung“ gesprochen habe. Die FPÖ verlange vom Tanzpartner, für „entsprechende Klarheit“ zu sorgen. Optisch könne man von einem „Super-Gau“ sprechen. Abstands- und Hygieneregeln vermisse Schnedlitz ebenso.

Der ORF entwickle sich immer mehr zu einer Geldvernichtungsmaschine, so der blaue Parteichef Herbert Kickl. Man müsse auch davon ausgehen, dass der öffentlich-rechtliche Auftrag unter dem neuen von der ÖVP und ihren grünen Handlangern inthronisierten Generaldirektor Weißmann noch weiter in den Hintergrund rücken werde. „Die Freiheitlichen werden im Nationalrat jedenfalls erneut einen Antrag zur Abschaffung der GIS-Gebühren einbringen. Die Zwangsgebühren sind ersatzlos zu streichen.“

Quellen: Aussendung, Aussendung, Artikel

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