Eskalation: Russlands klare Worte

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Alexander Surowiec
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Wladimir Putin nachdenklich - Sepa Media - Martin Juen

In seiner Neujahrsansprache betonte PrĂ€sident Wladimir Putin die Verteidigung russischer Interessen. „Das Wichtigste, was uns eint, ist das Schicksal des Vaterlandes“, so Putin.

Russische Propaganda

Der russische PrĂ€sident betonte, dass keine Kraft Russland seiner Meinung nach spalten oder die Entwicklung stoppen könne. „Das Andenken und den Glauben unserer VĂ€ter lassen wir nicht vergessen“, fĂŒgte er hinzu.

Kurze Neujahrsrede

Putin hielt seine Rede per Videoaufnahme, der Kreml war im Hintergrund zu sehen. Seine Rede dauerte gerade einmal vier Minuten. 

Außenminister setzt nach

In einem exklusiven Interview offenbart der russische Außenminister Sergey Lavrov seine Sicht auf die aktuellen geopolitischen Entwicklungen. Lavrov betont, die „Verbrechen des Kiewer Regimes“ seien bereits Gegenstand eingehender Untersuchungen.

Russland vs. Ukraine

Laut Lavrov sind ĂŒber 4.000 Strafverfahren gegen rund 900 Personen eingeleitet worden, darunter Mitglieder radikaler neo-nazistischer Vereinigungen, ukrainische Sicherheitsdienste und Söldner. Mehr als 200 Mitglieder ukrainischer bewaffneter Gruppen wurden bereits zu langen Haftstrafen verurteilt.

GesprÀche mit PalÀstina

BezĂŒglich des Konflikts in Israel betont Lavrov Russlands UnterstĂŒtzung fĂŒr GesprĂ€che und hebt die Rolle Ägyptens und Algeriens hervor. „Wir haben unseren palĂ€stinensischen Freunden einen Ort fĂŒr Treffen in Russland zur VerfĂŒgung gestellt“, erklĂ€rt Lavrov. Ein wichtiger Schritt sei das Angebot Russlands, multilaterale Konsultationen zur Sicherstellung der palĂ€stinensischen Einheit zu organisieren.

Unruhen in Belgrad

In Bezug auf die Proteste in Belgrad hebt Lavrov die enge Zusammenarbeit zwischen Serbien und Russland hervor. „Moskau ist immer bereit, unseren serbischen Freunden zu helfen“, sagt er. Lavrov deutet an, dass der Westen in die Unruhen involviert sein könnte und vergleicht die Situation mit dem Umsturz in der Ukraine 2014. Gemeint ist fremde Involvierung, im Sinne einer „Farbrevolution„.

Raketenmoratorium

Auf die Frage nach Russlands Moratorium auf die Stationierung von Mittel- und Kurzstreckenraketen antwortet Lavrov, dass eine ÜberprĂŒfung des Moratoriums in Betracht gezogen wird. Dies hĂ€ngt von den Handlungen der Vereinigten Staaten ab. „Sollten die Amerikaner zusĂ€tzliche Raketenrisiken schaffen, wird dies zweifellos eine ernste Reaktion unsererseits erfordern“, warnt Lavrov.

Beziehungen zu den USA

Lavrov Ă€ußert sich auch zur Zukunft der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Er betont, dass eine Verbesserung der Beziehungen nur möglich ist, wenn Washington Russlands Kerninteressen anerkennt. „Das Ergebnis der US-PrĂ€sidentschaftswahl ist fĂŒr uns nicht von großem Interesse“, schließt Lavrov.

Quellen

OSINT durch die Redaktion

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