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EU-Wahl: FPÖ bei Umfrage an der Spitze

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Harald Vilimsky - Sepa Media - Michael Indra

Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) zeigt sich in einer aktuellen Umfrage als führende Kraft vor den Europawahlen im Juni 2024. Diese Erhebung, durchgeführt von Unique Research für “heute” und Puls24/ATV, offenbart einen deutlichen Vorsprung der FPÖ, die mit 30 Prozent der Stimmen die Spitzenposition einnimmt. In dieser Befragung, die 1.600 Personen telefonisch und online erreichte, liegt die FPÖ damit klar vor der SPÖ mit 24 Prozent und der ÖVP mit 23 Prozent.

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Aus für ÖVP als Europapartei

Dieser Aufwärtstrend der FPÖ im Bund ist bereits seit einem Jahr zu beobachten. Im Vergleich zu den EU-Wahlen 2019, wo sie mit etwa 17 Prozent den dritten Platz belegte, würde sie ihren Stimmenanteil fast verdoppeln. Damals lag die ÖVP mit 35 Prozent an der Spitze, gefolgt von der SPÖ mit 24 Prozent. Die aktuelle Umfrage deutet jedoch auf einen signifikanten Rückgang der ÖVP hin, die sich selbst oft als Europapartei bezeichnet.

KPÖ holt auf

Interessant ist auch die Entwicklung der Grünen und NEOS. Während beide Parteien leichte Verluste zu verzeichnen haben – die Grünen von 14 auf 12 Prozent und die NEOS von 8 auf 7 Prozent –, könnte die KPÖ ihr Ergebnis von 0,8 auf 3 Prozent steigern, was jedoch für einen Einzug ins EU-Parlament nicht ausreichen würde.

Hohe Zahl an Unentschlossenen

Eine weitere bemerkenswerte Erkenntnis aus der Umfrage ist die hohe Anzahl an unentschlossenen Wählern. 15 Prozent der Wahlberechtigten sind sich noch unsicher, an wen sie ihre Stimme vergeben werden. Dies könnte besonders für ÖVP und SPÖ von Vorteil sein, so Meinungsforscher Peter Hajek. Die FPÖ tritt mit dem EU-Mandatar Harald Vilimsky an, während die Spitzenkandidaten von ÖVP, Grünen und NEOS zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht feststanden.

Wahlbeteiligung wird zurückgehen

Die Wahlbeteiligung könnte im Vergleich zu 2019, als mit fast 60 Prozent die zweithöchste Beteiligung verzeichnet wurde, leicht sinken. Für die kommende Wahl erwarten Experten eine Teilnahme von etwa 56 Prozent der Wahlberechtigten.

Quellen

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