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Ex-AMS Chef Hergovich schockiert SPÖ NÖ mit Kündigungen

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Sven Hergovich - nachdenklich - Sepa Media - Martin Juen

Das wahre Gesicht von Sven Hergovich: In der SPÖ Niederösterreich werden mehrere Mitarbeiter gekündigt. Eine tiefgreifende Umstrukturierung, motiviert durch finanzielle Einbußen, zwingt die Sozialisten zu eiskalten Entscheidungen.

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Personalabbau unausweichlich

Kernpunkt der Umstrukturierung in der SPÖ Niederösterreich ist der Abbau von Personal. Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander bestätigt dies im Gespräch mit der Austria Presseagentur (APA): „Nach den finanziellen Einbußen sind Veränderungen unausweichlich. Es betrifft eine einstellige Zahl von Mitarbeitern.“ Die finanziellen Einschnitte sind eine direkte Folge der Landtagswahlergebnisse im Januar, bei denen die SPÖ 3,27 Prozentpunkte verlor und nun mit rund 900.000 Euro weniger auskommen muss. Sowohl die ÖVP also auch die SPÖ waren die großen Verlierer bei der letzten Landtagswahl in Niederösterreich.

Strategische Neuausrichtung

Die Umstrukturierung umfasst mehr als nur Personalabbau. Die Kommunikationsabteilung wurde aufgelöst und eine neue Abteilung für digitale Medien unter der Leitung von Dominik Sauer eingeführt. „Die Gesamtkommunikationsleitung und die Pressesprecher sind nun direkt bei der Parteiführung angedockt“, erläutert Zwander. Dieser Schritt soll die Effizienz steigern und die Partei in der digitalen Landschaft stärken.

Unterstützung für Betroffene

Trotz der schwierigen Lage bemüht sich die Parteiführung um soziale Verantwortung. „Es musste bisher niemand beim AMS angemeldet werden“, betont Zwander. Ein Unterstützungspaket, zusammengeschnürt von Betriebsrat und Landesgeschäftsführung, soll den betroffenen Mitarbeitern den Übergang erleichtern.

Effizienz im Vordergrund

Die Umstrukturierung zielt auch darauf ab, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen. Die Zusammenlegung der Abteilungen „Organisation“ und „Kampagnen“ ist ein Beispiel dafür. Durch diese Maßnahme erhofft sich die Partei, effektiver und zielgerichteter agieren zu können, insbesondere bei wichtigen Themen wie Wohnen, Energieversorgung und lokaler Infrastruktur.

Fazit und Ausblick

Die SPÖ Niederösterreich steht vor unglaublichen Herausforderungen. Die Umstrukturierung, geprägt von Personalabbau und strategischer Neuausrichtung, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Partei bereit ist, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Doch der Weg wird nicht einfach sein, und die Auswirkungen dieser Entscheidungen werden die Partei noch lange beschäftigen. Der Partei fehlt ein brillanter Stratege. Ein Turnaround erscheint aktuell unmöglich. 

Quelle

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