Gedenktag für Kriminalitätsopfer

Trump proklamiert nationalen Gedenktag für US-amerikanische Kriminalitätsopfer.

Donald Trump - X - White House - Runway FoB AI
Redaktion
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In drei Sätzen: Präsident Donald Trump proklamierte am 23. Februar 2026 im Weißen Haus offiziell den National Angel Family Day zum Gedenken an Opfer illegaler Einwanderung. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit auf US-Bürger zu lenken, die durch kriminelle Handlungen nicht registrierter Migranten oder den Fentanyl-Schmuggel ihr Leben verloren haben. Die US-Administration möchte striktere Abschiebungen durchsetzen.

Der Auslöser: Der aktuelle Anlass ist der zweite Jahrestag des Mordes an der Studentin Laken Riley. Damit erinnert die Regierung an die Verluste der illegalen Migration und bekräftigt die Umsetzung massiver Abschiebungsmaßnahmen.

Wer sagt was: Donald Trump hält fest: „Jeder in diesem Land von einem illegalen Ausländer begangene Mord ist zu 100 Prozent vermeidbar“.

Das Sittenbild: Die Administration zeichnet ein Bild einer Nation, die durch unzureichende Grenzkontrollen und die Freilassung krimineller Individuen gefährdet wurde. Trump erinnert zudem an Einzelschicksale wie das von Laken Riley, Jocelyn Nungaray und Rachel Morin, die er als Opfer „brutaler Angriffe“ bezeichnet. Der Präsident fordert den Kongress zudem auf, „Kate’s Law“ zu verabschieden, um die Strafen für illegale Wiedereinreise nach einer Abschiebung drastisch zu verschärfen.

Zwischen den Zeilen:

  • Der Laken Riley Act ermöglicht es US-Bundesstaaten nun, die Bundesregierung zu verklagen, wenn Einwanderungsgesetze nicht konsequent durchgesetzt werden.
  • Die US-Regierung hat Kartelle offiziell als ausländische Terrororganisationen eingestuft, um gezielte Schläge gegen den Drogenschmuggel führen zu können.
  • Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 wurden laut Regierungsangaben die niedrigsten Zahlen an Festnahmen an der Südwestgrenze in der Geschichte verzeichnet.

Follow the money: Der „One Big Beautiful Bill“ vom Juli 2025 autorisierte massive Investitionen in die nationale Sicherheit, einschließlich des Baus hunderter Meilen neuer Grenzmauern. Diese finanziellen Mittel ermöglichen zudem eine enorme Aufstockung des Personals bei Homeland Security, ICE und der Border Patrol.

Warum das wichtig ist: Die Etablierung dieses Gedenktages markiert einen symbolischen und politischen Wendepunkt in der US-Migrationspolitik unter Trump. Es verbindet individuelle Opferschicksale untrennbar mit weitreichenden gesetzlichen Verschärfungen und dem Ziel einer vollständigen Grenzsicherung.

Quellen: whitehouse.gov

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