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Gewerkschaft vida und SPÖ fordern bezahlte Pflegeausbildung

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Andreas Babler - SEPA Media - Martin Juen

In Wien macht Gerald Mjka, Chef des Fachbereichs Gesundheit in der Gewerkschaft vida, Schlagzeilen. Er unterstützt die Forderung von Andreas Babler (SPÖ) nach bezahlter Pflegeausbildung. Das Ziel ist es, mehr Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern und die Qualität der Ausbildung zu steigern.

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Kampf um Pflegepersonal

Gerald Mjka setzt sich entschieden für die SPÖ-Forderungen ein. Diese beinhalten eine kostenfreie Pflegeausbildung und eine angemessene Bezahlung der Pflegekräfte schon während der Ausbildung. Mjka kritisiert die aktuellen Hürden: “Einerseits suchen wir händeringend Personal. Andererseits müssen gleichzeitig für die Ausbildung zur diplomierten Pflegekraft 400 Euro pro Semester an Fachhochschulbeiträgen hingeblättert werden“. Er fordert die Bundesregierung auf, sämtliche Hürden für die Ausbildung der dringend benötigten Pflegekräfte zu beseitigen. 

Attraktivität steigern

Mjka betont die Notwendigkeit, den Pflegeberuf attraktiver zu machen. Er verweist darauf, dass das Pflegepersonal im kürzlich im Nationalrat umgesetzten Gesundheitspaket nicht ausreichend berücksichtigt wurde. “Das Pflegepersonal ist aber beim gerade im Nationalrat umgesetzten Gesundheitspaket leider nicht ausreichend berücksichtigt worden“, so Mjka.

Forderungen der SPÖ

Die SPÖ verlangt, dass Pflegeschüler während ihrer Ausbildung bezahlt und sozialversichert werden. Zusätzlich sollen sie das Klimaticket gratis erhalten. Mjka unterstützt diese Forderungen und vergleicht sie mit den Konditionen für Polizeischüler: “Sie sollen analog zu den Polizeischülern in Ausbildung 2.300 Euro brutto monatlich 14 mal im Jahr erhalten. Das scheint mir angemessen zu sein“, sagt er.

Rasche Lösung gefordert

Abschließend bekräftigt Mjka die Dringlichkeit des Handelns der Bundesregierung: „Der Bundesregierung muss auch die Ausbildung in den Gesundheitsberufen etwas wert sein. Es ist Zeit, rasch zu handeln, denn ohne Pflegekräfte kann das Gesundheitssystem nicht existieren.“

Fazit

Mit diesen klaren Worten macht Mjka deutlich, dass die Zukunft des Gesundheitssystems maßgeblich von der Unterstützung und Förderung des Pflegepersonals abhängt.

Quellen

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