Hankes tödliche Rekordbilanz

Redaktion
Peter Hanke - SEPA Media - Michael Indra - FoB AI

Bundesminister Peter Hanke (SPÖ) reagiert auf 397 Verkehrstote und eine Verdoppelung tödlicher Radunfälle mit neuen Ankündigungen. Die historischen Höchstwerte bei Zweirad-Opfern belegen das Scheitern bisheriger Sicherheitsstrategien trotz enormer Budgetversprechen. Statt sofortiger baulicher Abhilfe setzt das Ministerium auf bürokratische Neuregulierungen und Strategien in der Ferne.

Aktueller Anlass: Bundesminister Hanke erörtert in einer Pressemitteilung die Unfallbilanz 2025 mit 397 Verkehrstoten.

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Wer sagt was:

  • Peter Hanke: „Hinter der Verdoppelung der getöteten Radfahrer […] steht ein klarer Auftrag: Wir brauchen […] Sicherheit für alle.“

Hintergrund:

  • Die Zahl der getöteten Radfahrer stieg von 32 auf 65.
  • Es handelt sich um den höchsten Wert an Rad-Toten seit 2002.
  • Hauptunfallursache bleibt Unachtsamkeit mit 30,5 Prozent.

Im Detail: Das Ministerium plant eine Sammelnovelle der StVO. E-Mopeds erhalten eine Zulassungs-, Führerschein- und Versicherungspflicht. Für E-Scooter und E-Bikes gilt künftig eine Helmpflicht bis 16 beziehungsweise 14 Jahre.

Die Berechnung:

  • 397: Tote im Straßenverkehr gesamt.
  • 65 getötete Radfahrer.
  • 180 Mio. Euro: Angekündigtes Budget für Radwege im ASFINAG-Rahmenplan.
  • 8 getötete Kinder im Straßenverkehr.

Was zu tun ist: Sofortige bauliche Trennung der Verkehrswege statt PR-Kampagnen und Verantwortungsabwälzung auf die Nutzer.

Warum das wichtig ist: Sicherheit ist die härteste Währung staatlicher Kompetenz; steigende Opferzahlen sind ein Offenbarungseid für die Verkehrspolitik.

Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur

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