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“Ich liebe meinen Kanzler”: ÖBAG-Chef Schmid casht 400.000 Euro

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Thomas Schmid - ÖBAG

Die Causa Thomas Schmid ist um eine Facette reicher. Wie heute bekannt wurde, erhielt Schmid einem Vorstandsvertrag mit einem Fixum von 400.000 Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Ein Nationalratsabgeordneter verdient 9.228,00 Euro pro Monat, Bundespräsident van der Bellen 25.331,80 Euro pro Monat und laut Arbeiterkammer-Rechner käme Schmid auf 28.571,43 Euro im Monat.

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Fette Prämien für Thomas Schmid

Erfüllt Schmid die Unternehmensziele zu 100 Prozent, stehen ihm laut Vertrag 35% des Jahresgehalts zu. Laut Österreich käme er somit auf ein Jahresgehalt von 540.000 Euro. Hinzu kommen Spesen und ein Dienstauto. Die Leasingrate für seinen Dienstwagen darf maximal 500 Euro im Monat betragen. Erfüllt Schmid zu 150% die Unternehmensziele, dann winken sogar 52,5 % Prämie, sprich er kämme maximal auf 610.000 Euro pro Jahr.

Zur Story auf oe24.at

Kritik an Thomas Schmid wird immer lauter

Nach den neuen Enthüllungen zur Bestellung des langjährigen Kurz-Vertrauten Thomas Schmid zum Alleinvorstand der staatlichen Beteiligungsverwaltung ÖBAG fordert der SPÖ-Fraktionsführer im Ibiza-Untersuchungsausschuss, Jan Krainer, Konsequenzen. Er sieht für Blümel nur noch eine Aufgabe als Finanzminister: „Finanzminister Blümel muss Schmid abberufen und dann selbst zurücktreten.“ Zugleich sieht Krainer Kanzler Kurz tief verstrickt in die Affäre Schmid.

Sondersitzung im Parlament zu ÖBAG-Alleinvorstand Thomas Schmid

Der Nationalrat wird daher am kommenden Freitag, 9. April, aufgrund eines gemeinsamen Verlangens der drei Oppositionsparteien (SPÖ, FPÖ und NEOS) zu einer Sondersitzung zusammentreten. Darauf haben sich die Parlamentsparteien verständigt. Die Sitzung wird um 9.00 Uhr eröffnet, um 12.00 Uhr soll die Debatte über die zu erwartende Dringliche Anfrage der FPÖ an Finanzminister Gernot Blümel beginnen.

NEOS-Kampagne gegen Postenschacher

NEOS reagierten diese Woche mit einer Kampagne gegen Postenschacher und Freunderlwirtschaft. Für einen echten Neustart nach der Krise brauche es mehr als die Postenschacher-Deals der Regierenden, so die pinke Fraktion. Zentrale Forderung der pinken Opposition ist die Abberufung von ÖBAG-Alleinvorstand Thomas Schmid. „Die ÖBAG, wie auch andere Organisationen unseres Landes, ist nicht die private Spielwiese der Bundesregierung. Es ist untragbar, dass Thomas Schmid als ÖBAG-Alleinvorstand im Amt bleibt.“

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