IS entdeckt KI

Islamisten propagieren Künstliche Intelligenz als Waffe gegen westliche Strukturen.

Sujetbild Terrorismus IS - LIGHTFIELD STUDIOS - Adobe Stock - Runway FoB AI
Redaktion
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In drei Sätzen: Die Terrormörder des Islamischen Staates (IS) wollen die Künstliche Intelligenz zur „religiösen Pflicht“ machen und für ihre Zwecke einsetzen. Die Terrorpropaganda wird nun noch weit massiver auf Europa zurollen und noch mehr in Österreich oder Deutschland lebende Islamisten zu Anschlägen motivieren – es könnte zu noch mehr Terroranschlägen kommen.

Der Auslöser: Britische Sicherheitsexperten warnen aktuell, dass in Veröffentlichungen des afghanische Ablegers Islamischer Staat Khorasan die Anhänger dazu aufgerufen werden, moderne KI-Systeme gezielt und „verantwortungsvoll“ einzusetzen. IS Khorasan bekannte sich auch zu den Anschlagsplänen auf die Taylor-Swift-Konzerte in Wien.

Wer sagt was: Jonathan Hall, unabhängiger Experte der britischen Anti-Terror-Gesetzgebung, warnt in Politico: „Die KI senkt die Hürden für professionelle Propaganda.“

Realität kontrastiert: Aktuelle Umfragen belegen die steigende Angst vor einer Radikalisierung. Und als unangenehmer Nebeneffekt: Durch noch mehr Kosten der intensivierten Terrorabwehr steigen auch die Belastungen für alle Steuerzahler.

Das Sittenbild: Ein Systemversagen in der Tech-Regulierung – während Österreichs Bundesregierung über ein TikTok- und Facebook-Verbot für unbescholtene Jugendliche diskutiert, rüsten Terrormörder im Web auf.

Follow the money: Die nun zusätzlich nötige Terrorabwehr kostet weitere Millionen, die Europäer werden die zusätzliche Budgetbelastung stemmen müssen.

Die andere Sicht: Der IS sieht KI als neutrales Werkzeug, aber bald könnten auch extremistische Chatbots existieren.

Warum das wichtig ist: Österreichs Souveränität fordert eine harte Realpolitik gegen gefährliche Ideologien – auch im Web. Während nun die Terrorgefahr durch noch mehr islamistische Propaganda wächst, will die ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition den Jugendlichen TikTok, Facebook und Instagram wegnehmen.

Quelle: Politico



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