Junge Wähler haben das Vertrauen in die Politik verloren. Während die Regierung von Krisenmanagement faselt, sieht die Realität für die Generation Z nach purem Überlebenskampf aus. Teuerung, Kriminalität und eine gescheiterte Zuwanderungspolitik bilden ein toxisches Gemisch.
Der Auslöser: Das Meinungsforschungsinstitut tfactory präsentiert eine erschütternde Jugendstudie zum Vertrauen in die Politik. Bernhard Heinzlmaier belegt mit harten Daten den massiven Absturz der politischen Glaubwürdigkeit bei den 16- bis 29-Jährigen. Ganze 73,8 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich von der aktuellen Führungsebene komplett im Stich gelassen fühlen.
Wer sagt was:
- Bernhard Heinzlmaier, Sozialwissenschaftler und Vorstand von tfactory, erklärt: „Es fehlt uns das Vertrauen in die Politik, dass diese Probleme gelöst werden“.
- Er ordnet damit das Sittenbild einer entfremdeten Generation ein, die sich von den Entscheidungsträgern nicht mehr repräsentiert sieht.
Das Sittenbild: Wir erleben hier kein punktuelles Tief, sondern ein systemisches Versagen der politischen Elite. Die Kluft zwischen dem abgehobenen Diskurs im Regierungsviertel und den existenziellen Ängsten der Jugend wird unüberbrückbar. Es ist die bittere Quittung für Jahre, in denen Symbolpolitik über echte Problemlösungen gestellt wurde. Warum passiert das gerade jetzt? Weil die Kluft zwischen Ankündigung und Geldbörserl nicht mehr wegzulächeln ist.
Zwischen den Zeilen: Die Details der Studie offenbaren das ganze Ausmaß der Misere.
- Besonders junge Frauen sind mit 79,8 Prozent massiv von der aktuellen Politik enttäuscht.
- Acht von zehn Zuwanderern misstrauen dem System sogar noch stärker als die hier geborenen Österreicher.
- Im Vergleich zum EU-Schnitt von 42,6 Prozent wirkt Österreich wie ein politisches Entwicklungsland.
- Der Negativtrend verfestigt sich seit 2018 rasant und kennt nur eine einzige Richtung: steil abwärts.
Follow the money: Die angebliche Preisbremse der Regierung ist ein Hohn für jeden ehrlichen Sparer. Bei Grundnahrungsmitteln wie Butter oder Mehl sinken die Preise lediglich um mickrige 0,06 bis 0,08 Euro. Diese Almosen greifen zudem erst ab dem 1. Juli und ändern absolut nichts an der massiven Inflation der letzten Jahre.
Was bleibt über: Das moralische Urteil fällt vernichtend aus: Wer die Jugend verliert, hat als Staatsführung schlichtweg abgedankt.
Warum das wichtig ist: Wenn fast 74 Prozent der jungen Menschen dem Staat den Rücken kehren, gerät das Fundament der Demokratie ins Wanken. Es geht hier nicht um schlechte Umfragen, sondern um den kompletten Verlust der Gestaltungshoheit über die nächste Generation.
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