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Lockdown ruiniert die Gastronomie

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Lokal in Wien - Gerhard Bögner - Pixabay

Acht Wochen waren Wirtshäuser im ersten Lockdown geschlossen. Aktuell sind es schon 15 Wochen. 

Die türkis-grüne Regierung verlängert den Lockdown für die Gastronomie. Darüber hinaus gilt die Verordnung auch für den Tourismus und den Kulturbereich bis “rund um Ostern”. Ein konkretes Datum zur Öffnung gibt es derzeit nicht. In zwei Wochen will die Regierung erneut beraten. Am 1. März will Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sich erneut mit Experten, Ländern und den Parlamentsparteien beraten.

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Gastronomievertreter sind geschockt

„Insgesamt mehr als 6 Monate Lockdown seit Beginn der Coronakrise sind genug. Es ist deshalb besonders schmerzhaft, dass es für die touristischen Branchen Gastronomie und Hotellerie weiterhin keine Perspektive zur Wiedereröffnung gibt“, so Mario Pulker und Susanne Kraus-Winkler, Vertreter der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Prinzipiell wurde von der Regierung die Bekanntgabe eines Öffnungstermins bzw. zumindest eines Fahrplans mit Mitte Februar angekündigt.

Reaktionen aus der Politik

NEOS geben sich mit diesem Ansatz nicht zufrieden. Der pinke Gesundheitssprecher Gerald Loacker: „ÖVP und Grüne haben offenbar nur eine Taktik: Augen zu und warten, bis der Frühling kommt. Das hat letztes Jahr noch funktioniert, in zwölf Monaten sollten Kurz und Anschober aber dazugelernt haben. Es bleibt weiter die Frage offen, von welchen konkreten Kriterien weitere Öffnungsschritte abhängen. Der mittel- und längerfristige Fahrplan der Bundesregierung kann doch nicht nur vom Wetter abhängen.”

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl in einer ersten Reaktion: “ÖVP und Grüne halten Gesellschaft und Wirtschaft mit ihren nicht evidenzbasierten und unverhältnismäßigen Zwangsmaßnahmen weiterhin in Geiselhaft. Und das alles, weil ein absolut überforderter Regierungschef Kurz gemeinsam mit einem absolut überforderten Gesundheitsminister Anschober nicht zugeben will, dass man schon längst falsch abgebogen ist.”

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