Die pinke Führungselite zeigt ihr wahres Gesicht. Während Beate Meinl-Reisinger fassungslos auf ihre Exportstatistiken starrt, haben Grüne und Freiheitliche in Straßburg die Notbremse gezogen, um unsere Bauern vor Billigfleisch aus Südamerika zu schützen. Es ist der verzweifelte Versuch der NEOS, ein totes Pferd zu reiten, während die heimischen Äcker unter dem Druck industrieller Agrargiganten zu Staub zerfallen.
Der Auslöser: Eine hauchdünne Mehrheit im EU-Parlament stoppte den Mercosur-Pakt durch die Anrufung des Europäischen Gerichtshofs. Damit wird die von der Industrie forcierte Ratifizierung vorerst verhindert. Die Entscheidung fiel mit 334 zu 324 Stimmen denkbar knapp aus und sorgt nun für wütende Reaktionen im liberalen Lager.
Wer sagt was:
- Beate Meinl-Reisinger (Außenministerin, NEOS): „Das war heute ein schwerer Fehler von Grünen und FPÖ.“
- Roman Haider (EU-Abgeordneter, FPÖ): „Wichtiger Schritt, das schädliche Abkommen noch zu stoppen.“
- Leonore Gewessler (Grünen-Chefin): „Gut, dass der EuGH das Abkommen noch einmal genau prüfen kann.“
Das Sittenbild: Während die Opposition den Schutz der Lebensmittelqualität priorisieren, träumen die Liberalen von grenzenlosem Wachstum. Warum passiert das gerade jetzt? Weil der massive Exporteinbruch in die USA die Nerven der Wirtschaftskammer blank liegen lässt.
Zwischen den Zeilen: NEOS ignorieren die massiven Proteste der Bauern vor dem EU-Parlament.
- Der Schutz von Lebensmittelsicherheitsstandards wird als lästiges Hindernis für den Profit abgetan.
- Grüne und FPÖ bilden hier eine seltene Front gegen den Ausverkauf europäischer Qualitätsstandards.
- Das Argument der geopolitischen Stärke dient oft nur als Deckmantel für industrielle Interessen.
Follow the money: Nach dem Einbruch der US-Exporte um 22 % im Jahr 2025 suchen die NEOS verzweifelt nach neuen Absatzmärkten. Dabei wird billigend in Kauf genommen, dass der heimische Markt mit Rindfleisch und Geflügel zu Dumpingpreisen überschwemmt wird.
Was bleibt über: Wer die eigene Landwirtschaft für kurzfristige Exportgewinne verkauft, hat keinen Charakter. Die NEOS beweisen einmal mehr, dass ihnen die Konzernbilanz wichtiger ist als das Überleben der bäuerlichen Familienbetriebe.
Warum das wichtig ist: Wenn der Staat die Kontrolle über die Lebensmittelproduktion verliert, wird die Abhängigkeit von globalen Lieferketten zum existentiellen Risiko. Der Widerstand von Grünen und FPÖ ist hier die letzte Verteidigungslinie gegen eine Politik, die den Wert der Heimat in Euro und Cent misst, ohne die langfristigen Schäden für die Versorgungssicherheit zu kalkulieren.
Quellen:


