Während die woke Regierung in Brüsseler Großmachtphantasien schwelgt, verpasst die österreichische Jugend der Regierung eine schallende Ohrfeige. Fast 90 Prozent der jungen Bürger erteilen den NATO-Wünschen eine klare Absage. Sie wollen kein Kanonenfutter für fremde Interessen auf fernen Schlachtfeldern sein. Ist es nicht bezeichnend, dass ausgerechnet die Generation Z mehr Realitätssinn beweist als die Berufspolitiker in ihrem Wiener Elfenbeinturm?
Der Auslöser: Eine aktuelle Jugendstudie des Instituts tfactory unter der Leitung des Sozialwissenschaftlers Bernhard Heinzlmaier sorgt für politische Schockwellen. Repräsentative Daten von 1.000 Befragten belegen eine überwältigende Zustimmung zur Neutralität. Satte 87,8 Prozent der 16- bis 29-Jährigen halten an diesem Status fest. Bei jungen Frauen liegt die Zustimmung sogar bei über 91 Prozent.
Wer sagt was:
- Udo Landbauer, FPÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter, unterstützt den Kurs: „Sollen unsere Soldaten etwa für fremde Staaten auf fremden Schlachtfeldern bluten?“ Er fordert ein Bundesheer, das ausschließlich dem Schutz der Heimat dient.
- Verteidigungsministerin Klaudia Tanner von der ÖVP pflichtet bei: „Die Neutralität Österreichs steht außer Frage“. Sie bezeichnet sie als stärkstes Argument für den Frieden.
- Veit Dengler, Politiker der NEOS, poltert dagegen: „Wer denkt, die Neutralität schützt uns, irrt […] Österreich muss endlich in die NATO“.
Das Sittenbild: In der Bundesregierung herrscht ein ideologischer Grabenkrieg über die künftige Sicherheitsarchitektur. Während die ÖVP aus wahltaktischen Gründen die schützende Hand über die Neutralität hält, forcieren die NEOS den radikalen Bruch mit der Verfassung.
Zwischen den Zeilen: Die Details der Studie offenbaren eine tiefe Skepsis gegenüber internationalen Militärbündnissen.
- Die Forderung nach einem längeren Wehrdienst wird nur unter der Prämisse der Eigenverteidigung akzeptiert.
- Auslandseinsätze für fremde Armeen werden von der jungen Generation kategorisch abgelehnt.
- Die NEOS-Position steht im krassen Widerspruch zur Lebensrealität und den Sicherheitsbedürfnissen der jungen Österreicher.
Was bleibt über: Die Jugend beweist mehr Rückgrat als die sogenannten Modernisierer in der Politik. Neutralität ist für sie kein bloßes Schlagwort, sondern gelebte Vernunft gegen den Wahnsinn des Krieges.
Warum das wichtig ist: Das Ergebnis der Studie entlarvt die Arroganz derer, die Sicherheit nur noch durch fremde Befehle definieren wollen. Wenn fast neun von zehn jungen Menschen einen klaren Kurs fordern, wird die Luft für NATO-Lobbyisten dünn. Und eines ist glasklar: Das Volk will Schutz und Neutralität.
Quellen:
- statement.at
- veitdengler.at (NEOS)


