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Oberösterreich: Massive Verluste – SPÖ-Waterloo in Bad Ischl

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Grafik FoB

Hannes Mathes schaffte es bei den oberösterreichischen Kommunalwahlen mit seiner Namensliste in Bad Ischl in die Bürgermeisterstichwahl, Amtsinhaberin Ines Schiller (SPÖ) fiel auf 32,65 Prozent (26.09.2021 23:09:33). Im Gemeinderat wurde die Liste des ehemaligen Salzburger SPÖ-Landesgeschäftsführers auf Anhieb stimmenstärkste Partei.

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In Bad Ischl wurde der auch von der ÖVP unterstützte ehemalige Salzburger SPÖ-Landesgeschäftsführer Mathes mit seiner Namensliste auf Anhieb stärkste Kraft im Gemeinderat. Er lag mit 34,13 Prozent vor der SPÖ mit 32,65 Prozent, die 13,87 Prozentpunkte verlor.

Die FPÖ kam auf 12,36 Prozent und verlor 9,61 Prozentpunkte. Die Grünen gewannen 4,82 Prozentpunkte hinzu und kamen auf 14,98 Prozent. MFG traten erstmals an und erreichten 4,39% Prozent.

Aktuell Mandatsverteilung in Bad Ischl:

  • ISCHL: 13 Mandate
  • SPÖ: 13 Mandate
  • Grüne: 6 Mandate
  • FPÖ: 4 Mandate
  • MFG: 1 Mandat

Stichwahl steht bevor

Die amtierende SPÖ-Bürgermeisterin Ines Schiller muss zudem in die Stichwahl gegen Mathes. Schiller kandidierte zum ersten Mal, sie hat Anfang des Vorjahres ihren Lebensgefährten Hannes Heide abgelöst, der ins EU-Parlament gewechselt ist.

Die innerfamiliäre Amtsübergabe sorgte für heftige Kontroversen und hinterließ bei den Sozialdemokraten offene Wunden. Der zuvor genannte Hannes Mathes kämpfte einst an der Seite von Ines Schiller, war Sozialdemokrat und Landesgeschäftsführer der Salzburger SPÖ. Schließlich hat er bei der SPÖ das Handtuch geworfen und trat nun mit einer eigenen Liste an. Die ÖVP sah eine Möglichkeit, die Gemeinde politisch zu drehen und so kam es zur Schützenhilfe der ÖVP.

Seit 1949 stellt die Ischler SPÖ den Bürgermeister. Der Verlust der roten Hochburg gleicht einem Waterloo für die SPÖ in Oberösterreich. Sollte die Bürgermeisterin auch die Stichwahl verlieren, wird Schiller politische Konsequenzen ziehen müssen.

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