Österreichs AMS-Desaster: Rekordarbeitslosigkeit

Ministerium verschleiert Massenarbeitslosigkeit während Betriebe händeringend qualifiziertes Personal suchen.

Sujetbild Arbeitsloser - Runway FoB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Die Regierung aus SPÖ, ÖVP und NEOS steuert den österreichischen Arbeitsmarkt sehenden Auges in den Abgrund, während die Zahl der Arbeitslosen inklusive Schulungsteilnehmer auf erschreckende 456.192 Personen klettert. Trotz eines massiven Anstiegs der Langzeitarbeitslosigkeit um über 14 Prozent verharren die Verantwortlichen in einer gefährlichen Passivität. Nur eine radikale Reform der Qualifizierungsmaßnahmen und eine echte Entlastung der Arbeitgeber können diesen teuren Stillstand auf Kosten der Steuerzahler beenden.

Der Auslöser: Der aktuelle Bericht zur Arbeitsmarktlage für Jänner 2026 offenbart ein systemisches Versagen der aktuellen Wirtschaftspolitik. Mit 379.771 vorgemerkten Arbeitslosen verzeichnet Österreich einen Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während gleichzeitig die offenen Stellen massiv wegbrechen.

Wer sagt was: Korinna Schumann (Bundesministerin, SPÖ) beantragt im Ministerrat lediglich, „die Bundesregierung wolle diesen Bericht zur Kenntnis nehmen“. Während die Ministerin zur Tagesordnung übergeht, zeigt die Realität eine Lehrstellenlücke von 3.530 Plätzen und einen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit auf 40.342 Personen.

Das Sittenbild: Während die politische Elite Berichte zur Kenntnis nimmt, kämpft der Bürger mit einer durchschnittlichen Suchdauer von 125 Tagen. Die moralische Fallhöhe zwischen den Erfolgsmeldungen der Regierung und der Realität von 101.536 Langzeitarbeitslosen könnte nicht größer sein.

Zwischen den Zeilen: Die tiefen Risse im System im Überblick:

  • Rund 43 Prozent aller Arbeitslosen verfügen lediglich über einen Pflichtschulabschluss, während die Wirtschaft händeringend nach Fachkräften mit Lehrausbildung sucht.
  • In Wien explodiert die Arbeitslosenquote auf 13,1 Prozent, was das totale Versagen der dortigen Arbeitsmarktpolitik unterstreicht.
  • Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist binnen eines Jahres um 12.569 Personen gestiegen, ohne dass wirksame Gegenmaßnahmen erkennbar sind.

Follow the money: Die Kosten für das Systemversagen tragen die Steuerzahler, während die Zahl der unselbständig Beschäftigten stagniert und die offenen Stellen um 10,5% auf 68.463 sanken.

Warum das wichtig ist: Wenn die Regierung weiterhin nur Statistiken verwaltet, statt die strukturelle Korruption in der Förderlandschaft zu bekämpfen, droht der soziale Kollaps. Freiheit und Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt gibt es nur durch „Fordern statt Verwöhnen“ und nicht durch „Verwöhnen statt Fordern“.

Quelle:

Vortrag an den Ministerrat

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