Pilnacek rief Kurz an

Ein Elf Sekunden Call wirft Fragen zum Tod auf.

Sebastian Kurz - Martin Juen - Sepa Media - FoB
Redaktion

Der ehemalige Sektionschef Christian Pilnacek telefonierte nur Augenblicke vor seinem Tod mit Ex-Kanzler Sebastian Kurz. Während das offizielle Österreich gerne wegsieht, wirft diese elfsekündige Verbindung Fragen auf, die das politische Establishment am liebsten im Donauwasser versenken würde. Das Problem liegt in der Mauer aus Schweigen und der verdächtig frühen Festlegung auf ein Narrativ durch die Regierenden.

Der Auslöser: Neue Daten aus der Smartwatch-Analyse von Christian Pilnacek belegen einen Anruf bei Sebastian Kurz am 19. Oktober 2023 um 20.55 Uhr.

Wer sagt was: Sebastian Kurz (Ex-Kanzler, ÖVP) bestätigte lediglich: „…es gab an diesem Abend einen Kontakt.“ Zu Inhalten schweigt der einstige Hoffnungsträger beharrlich.

Das Sittenbild: Dass Kurz bereits früh öffentlich von einem Suizid sprach, bevor die Fakten auf dem Tisch lagen, riecht förmlich nach versuchter Deutungshoheit über ein menschliches und politisches Drama.

Zwischen den Zeilen: Die Details hinter der Funkstille sind brisanter, als die offiziellen Statements vermuten lassen:

  • Die Verbindung zwischen Pilnacek und Kurz dauerte exakt elf Sekunden.
  • Kurz nach diesem Kontakt versuchte die Lebensgefährtin Karin Wurm vergeblich, Pilnacek zu erreichen.
  • Die ÖVP versucht derzeit mit allen Mitteln, eine Zeugenladung von Kurz im Untersuchungsausschuss zu verhindern.

Was bleibt über: Wenn ein System seine Toten schneller erklärt als die Akten, ist der Anstand längst ertrunken.

Warum das wichtig ist: Es geht hier nicht nur um ein Telefonat, sondern um die Frage, wie viel Einfluss die Politik auf die Justiz wirklich ausübt. Die Bürger haben ein Recht auf lückenlose Transparenz, wenn Spitzenbeamte unter derart dubiosen Umständen aus dem Leben scheiden.

Quellen:

Krone.at

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