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“profil” als Faktenchecker: „faktiv“ will Parteien und “Propagandamedien” überprüfen

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Sujetbild Pressefreiheit und Zensur - pixabay

Das Nachrichtenmagazin „profil“ geht unter die “Faktenchecker” und startet mit „faktiv“ einen Faktencheck-Kanal. Die vierköpfige „faktiv“-Redaktion wird künftig Aussagen von Politikern, Behauptungen von parteinahen Propagandamedien und reichenweitenstarke Postings in den Sozialen Medien auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen.

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„Die Regierung kontrolliert die Message. Die Opposition kritisiert die Regierung. Und wir checken die Fakten. Das heißt: Wir decken Falschbehauptungen, unehrliche Spins und Verdrehungen von Tatsachen auf“, beschreibt „faktiv“-Projektleiter Jakob Winter die Mission des Projekts. Warum es Faktenchecks braucht? Winter: „Wir sehen, dass Parteiblogs bewusst Fakten verzerren, damit sie in die politische Agenda ihrer Auftraggeber passen. Wir sehen, dass vollmundige Ankündigungen der Regierung ein paar Wochen später in Vergessenheit geraten. Und wir beobachten, dass auch die Opposition nicht immer mit korrekten Zahlen argumentiert. ‚faktiv‘ will zu einem evidenzbasierten politischen Diskurs beitragen. Dafür braucht es Fakten – und die werden wir liefern.“ „profil“-Herausgeber Christian Rainer ergänzt: „Mit dem Faktencheck werden wir die herausragende investigative Recherchekompetenz der profil-Redaktion noch stärker digital ausrollen. Tagesaktuell, schnell und in gewohnter Qualität.“

Der „faktiv“-Redaktion gehören neben Winter die 29-jährige Juristin Katharina Zwins, Sebastian Hofer (42) und Ines Holzmüller (30) an. Die Werbe- und Marketingagenden des Faktenchecks führt die neue „profil“-Marketingleitung Ina Lins (36). Zum Projektstart am 1. Oktober veröffentlichte die Redaktion die ersten Faktenchecks, unter anderem zu Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz, FPÖ-Politiker Manfred Haimbuchner und Grünen-Klubobfrau Sigrid Maurer.

„faktiv“ konnte bereits eine erste Recherche-Kooperation mit den renommierten deutschen Faktencheckern von „Correctiv“ eingehen – und eine Falschmeldung über eine Studie der Medizinischen Universität Innsbruck richtigstellen. Fake News, Verschwörungstheorien und Verdrehungen sind ein globales Phänomen; mit einer länderübergreifenden Zusammenarbeit hält „profil“ dagegen.

Die Faktenchecks sind unter www.profil.at/faktiv abrufbar. „faktiv“ wird mit Geldern der Wiener Medieninitiative der Wirtschaftsagentur Wien gefördert.

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