Heute, am 5.10.2017, hat der Herausgeber und Chefredakteur von Fass ohne Boden Alexander Surowiec eine Sachverhaltsdarstellung bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht.

Bei der ersten Sichtung durch die im Journaldienst eingeteilte Oberstaatsanwältin wurde der Zuständigkeitsbereich überprüft. Dabei wird lediglich festgehalten, ob die Dokumente der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) übergeben werden können oder ob eine andere Staatsanwaltschaft, z.B. Staatsanwaltschaft Wien, zuständig ist.
In den kommenden Tagen nimmt sich eine Staatsanwältin oder ein Staatsanwalt der WKStA dem achtseitigen eingebrachten Sachverhalt an und prüft, wie viel „Tatsachensubstrat“ die vorgelegten Dokumente und Urkunden enthalten. Darüber hinaus wird dem eingebrachten Material eine Aktenzahl zur Identifikation zugewiesen.

Von der Sachverhaltsdarstellung ist ein Vertreter der österreichischen Bundesregierung, ein hoher Funktionär einer politischen Fraktion und mehrere Protagonisten der österreichischen Start-Up Szene betroffen. Zum jetzigen Zeitpunkt können keine weiteren Details kommuniziert werden.
Wir ersuchen Vertreterinnen und Vertreter der Medienbranche, aber auch Leserinnen und Leser, keine Mutmaßungen über die betroffenen Personen zu veröffentlichen. Für sämtliche involvierte Personen gilt die Unschuldsvermutung.