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Schock: 509.000 Personen ohne Job

Redaktion
Redaktion 2 Min Read
Sujetbild Arbeitslosigkeit - Leroy Skalstad - Pixabay
Laut offiziellen Arbeitsmarktdaten waren mit Ende Februar rund 509.000 Personen in Österreich arbeitslos. Die Zahl der Menschen, die beim AMS arbeitslos gemeldet sind, beträgt 436.982 Personen. Zusätzlich befinden sich derzeit 71.941 Personen in Schulung.
Der coronabedingte Ausfall der Tourismus-Wintersaison belastet weiter den Arbeitsmarkt. Positiv wirkte sich in den vergangenen Wochen das Lockdown-Ende im Handel und bei körpernahen Dienstleistern aus. Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer lag Ende Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 27 Prozent höher. 508.923 Menschen waren arbeitslos gemeldet oder in AMS-Schulung, das sind um 109.564 mehr als im Februar 2020. Ende Jänner waren 535.470 Personen ohne Job.

Arbeitsminister Kocher mit positivem Ausblick

Wie Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) am Sonntag bekanntgab, konnten in den vergangenen drei Wochen rund 120.000 Personen wieder regulär einen Job aufnehmen. Seit dem 8. Februar dürfen Friseure und Kosmetikstudios wieder offen halten. Durch die Öffnungsschritte im Handel haben knapp 20.000 Menschen aus der Arbeitslosigkeit wieder in Beschäftigung gefunden. Demnach wären im Handel rund 70.000 Dienstnehmer wieder in den Normalbetrieb zurückgekehrt.

Kritik von der FPÖ

„Der leichte Rückgang bei Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit ist nämlich ‚sehr trügerisch‘, denn die Dauerverschiebungen der Gastro – beziehungsweise Hotellerieöffnung und die bei vielen Menschen vorherrschenden Existenzängste verhindern nach wie vor die unbedingt notwendige Konsum – und Investitionsbereitschaft. Aus diesen Gründen kann daher die Binnenkonjunktur nicht in dem erforderlichen Ausmaß anspringen“, sagte heute FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch.

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In Österreich waren Ende Februar rund 509.000 Menschen arbeitslos

Die Corona-Pandemie hat Österreich fest im Griff. Doch nicht nur die Zahl der belegten Krankenhausbetten und der Covid-Toten steigt in die Höhe, auch die Zahl der Unternehmen, die von der Pleite bedroht sind, steigt laufend. Jeder Tag, an dem die Touristen ausbleiben, bringt einen Hotelier näher an den Abgrund. Jeder Tag, an dem die Rollbalken unten bleiben müssen, bringen einen Händler weiter ins Minus. Jeder Tag, an dem die Gastronomie geschlossen sein muss, bringt einen Zulieferer in Konkursgefahr. Die Regierung verspricht deshalb Milliarden-Hilfen für Unternehmer und ihre Mitarbeiter. „Niemand wird zurückgelassen, koste es was es wolle.“, verkündet die Regierung. 50 Milliarden Euro sind angeblich reserviert, 31 Milliarden laut Finanzminister Blümel angeblich schon fix zugesagt. Doch kommt der Geldregen in der Wirtschaft überhaupt an? Und falls ja, wo kommt er an?

TV-Empfehlung: Donnerstag, 04. März, ab 21:10 Uhr bei ServusTV

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